Lotto 6 aus 49

Lotto 6 aus 49: So funktioniert die beliebte Lotterie

LOTTO 6 aus 49 ist mit elf Millionen wöchentlichen Spielern die beliebteste Ziehung in Deutschland. Wir erklären die Besonderheiten des Systems. 

  • 6 aus 49 ist die beliebteste Lotterie der Deutschen.
  • Elf Millionen Spieler tippen wöchentlich.
  • Für den Jackpot benötigt ein Spieler sechs Richtige.

Frankfurt - Beim Spiel Lotto 6 aus 49 ist das Ziel die Voraussage der sechs Gewinnzahlen, die aus den Zahlen 1 bis 49 ermittelt werden. Auf 49 Kugeln, die in einer Glaskugel rotieren, steht bei der Ziehung jeweils eine der möglichen Zahlen. 6 aus 49 existiert seit 1955 und findet wöchentlich statt. Auf dem Lottoschein geben die Spieler bis zu zwölf Zahlenkombinationen an. Jeder Schein hat eine eigene Losnummer, deren letzte Zahl die sogenannte Superzahl ist. Mit sechs Richtigen und der Superzahl knackt man den Jackpot.

6 aus 49: Lottogewinn schon mit zwei Richtigen

Im Gegensatz zu Spielsystemen andere Länder braucht man in Deutschland beim Lotto nicht sechs Richtige, um etwas zu gewinnen. Mit zwei korrekten Zahlen und der passenden Superzahl erzielt man bereits eine Ausschüttung. Die Gewinnsumme beträgt 50 Prozent und verteilt sich auf insgesamt neun Gewinnklassen. Spielen kann man bei 6 aus 49 ab einem Euro Einsatz. Damit unterscheidet sich das deutsche Lotto zum Beispiel auch deutlich vom beliebten Eurojackpot.

Lotto: Zusatzspiele Spiel 77, Super 6 und Glücksspirale 

Zusätzlich kann man mit jedem Tippschein auch an den Zusatzlotterien Spiel 77, SUPER 6 und Glücksspirale teilnehmen. Spiel 77 und Super 6 sind beide sogenannte Endziffernlotterien mit sieben beziehungsweise sechs Gewinnklassen und festen Quoten. Die letzten Ziffern der Spielscheinnummer sind entscheidend. Stimmt die letzte Ziffer, hat man bereits gewonnen. Je mehr Zahlen übereinstimmen, desto höher ist bei beiden Systemen der Gewinnbetrag. 

Die Glücksspirale ist eine Rentenlotterie. Der Hauptgewinn ist eine Sofortrente von 10.000 Euro monatlich für 20 Jahre oder ein Sofortgewinn von 2,1 Millionen Euro. Die Grundlage für den Gewinn ist die eigene Losnummer. Jeden Samstag findet die Ziehung statt. Man gewinnt bereits bei einer richtigen Endziffer 10 Euro und erhält den doppelten Einsatz zurück. 

Seit 1982 zwei Ziehungen beim Lotto 6 aus 49

1982 zog Lotto erstmals auch mittwochs Gewinnzahlen - damals noch für einen Extra-Jackpot. Mittwochs spielten die Lotto-Kunden zu Anfang allerdings im System 7 aus 38. 1986 passte Lotto die Ziehung an das Samstagsspiel an, behielt aber die zwei verschiedenen Gewinntöpfe. Seit 2000 laufen beide Ziehungen für denselben Jackpot. Die Statistik zeigt übrigens, welche Lottozahlen am häufigsten gezogen wurden.

2013 kam wichtige Änderung am Spielsystem 6 aus 49

2013 änderte Lotto die Zusatzzahl in die Superzahl um. Die Zusatzzahl konnte aus den Zahlen 0-42 bestehen. Die neue Superzahl bei 6 aus 49 ergibt sich aus einer Ziehung der Zahlen 0-9, was die Gewinnchance erhöht. 

Eine Besonderheit der deutschen Lotterie ist die sogenannte Zwangsausschüttung: Sie regelt die Ausschüttung von Gewinnen, wenn in zwölf aufeinander folgenden Ziehungen niemand den Jackpot knacken konnte. Der zu gewinnende Betrag addiert sich auf den Gewinnbetrag der nächsten Ziehung. Bei der dreizehnten Ziehung gewinnt den Jackpot dann der oder die Spieler mit der höchsten Gewinnklasse.

Rubriklistenbild: © dpa / Inga Kjer

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