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Ein Zug krachte in einen Schulbus, der auf den Gleisen liegen geblieben war. Zum Glück waren alle 60 Schüler schon draußen. Lediglich ein Zugpassagier erlitt leichte Verletzungen. Foto: Daniel Reinhardt

60 Schüler entgehen Unfall auf Bahnübergang in letzter Minute

Das war knapp: Eine junge Busfahrerin hat in Buxtehude 60 Kinder aus höchster Lebensgefahr gerettet. Ihr Schulbus steckte auf einem Bahnübergang fest. Die Schüler nahmen den anschließenden Crash mit einem Regionalzug locker - und filmten ihn sogar.

Buxtehude (dpa) - In letzter Minute sind 60 Kinder in Buxtehude einem schweren Unfall entgangen: Ihr Schulbus war auf einem Bahnübergang liegen geblieben und wurde dort von einem Zug erfasst. Der 23 Jahre alten Busfahrerin gelang es vor dem Crash noch knapp, alle Kinder aus dem Fahrzeug zu schicken.

"Die Frau hat durch ihr schnelles Handeln verhindert, dass Schlimmeres passiert ist", sagte Polizeisprecher Rainer Bohmbach. Nur knapp eine Minute später krachte dann der Zug in den hinteren Teil des Gelenkbusses. "Die Schüler waren da gerade zu Fuß ein Stück weg vom Bus", sagte der Polizist. Der Lokführer habe noch versucht, den Zug per Notbremsung zum Stehen zu bringen.

Die Schüler beobachteten die Kollision von einer Parallelstraße aus. Verletzt wurde von ihnen niemand. "Den Zusammenstoß haben sie relativ locker aufgenommen", sagte der Sprecher. Ein Schüler filmte das Unglück sogar mit seiner Handykamera. Die 23-jährige Busfahrerin erlitt einen Schock. Im Zug wurde ein Mensch leicht verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen war der Gelenkbus auf dem Bahnübergang eingeknickt, so dass das Fahrzeug zum Erliegen kam und sich nicht mehr starten ließ. Nachdem die Fahrerin alle Kinder aus dem Fahrzeug rettete, versuchte sie auch noch, Kontakt mit der Bahn aufzunehmen.

Bei dem Zusammenstoß entstand ein Schaden von mindestens 300 000 Euro. Die niedersächsische Bahnstrecke zwischen Buxtehude und Stade wurde wegen der Räumungsarbeiten gesperrt. Die betroffenen Bahngesellschaft Metronom setzt Busse als Ersatz ein.

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