Ein Auto schwimmt unter der Wasseroberfläche eines Sees.
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Obwohl der Fahrer noch die Bremse betätigt hat, ist das Auto mitsamt Anhänger und Boot versunken.

Nasser Jahresbeginn

68-Jähriger will Boot in See zu Wasser zu lassen – am Ende muss die Polizei anrücken

  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Ein Mann will sein Boot in einem See einwassern – da passiert es: Das Auto mitsamt Anhänger entwickelt ein Eigenleben und rutscht ab. Am Ende kann sich der Besitzer mit Müh und Not retten.

Mühlehorn (Schweiz) – Es ist ein ganz normales Vorgehen, um ein Boot zu Wasser zu lassen. Die meisten benutzen dazu ihren eigenen Pkw mitsamt Anhänger, auf dem sie es an den See oder das Meer transportieren. Allerdings muss der Autofahrer beim Einwassern vorsichtig und routiniert sein. Schließlich wird das Boot meist rückwärts mit dem Auto über eine Rampe ins Gewässer eingelassen. Doch das ist jetzt einem Mann aus Mühlehorn am Walensee im Schweizer Kanton Glarus zum Verhängnis geworden, wie 24auto.de berichtet.

Der 68-jährige Fahrzeughalter hat sich zwar an diese Regeln gehalten, dennoch nimmt das Unglück seinen Lauf. Als er die erforderliche Mindesttiefe erreicht, rutscht das Auto mitsamt Anhänger und Boot plötzlich ab und direkt in den See hinein. Der Fahrzeuglenker soll sogar noch die Bremse betätigt haben, um das Gespann davon abzuhalten, tiefer abzurutschen. Doch zu spät. Bevor das Fahrzeug plus Boot komplett im Walensee verschwindet, kann sich der 68-Jährige noch geistesgegenwärtig aus dem Auto befreien. Das Gespann ist allerdings im See versunken und nur noch schemenhaft unter der Wasseroberfläche zu sehen. Die Kantonspolizei Glarus musste schließlich anrücken. Glücklicherweise sind keine umweltgefährdenden Flüssigkeiten ausgetreten, wie sie berichtet. Um die Fahrzeugkombination zu bergen, hat die Polizei einen mobilen Kran sowie Taucher einsetzen müssen. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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