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Das LKW-Wrack nach dem schweren Auffahrunfall in der Nähe von Pforzheim.

Beschämender Vorfall

Tödlicher Unfall auf A8: Schwerer Vorwurf gegen Gaffer macht sprachlos

Dieser Vorfall macht sprachlos: Ein Mann stirbt auf der Autobahn A8, und Schaulustige drängeln sich auf dem Unfallort. Sie sollen sogar die Krankenwagen-Tür geöffnet haben.

Egal, wie nah die Schaulustigen dem Rettungswagen tatsächlich kamen: Mehrere Menschen haben sich nach einem tödlichen Unfall auf der A8 völlig unverfroren verhalten. Der Polizei Karlsruhe geht das zu weit.

Am Mittwoch war ein Lastwagenfahrer in der Nähe von Pforzheim am Ende eines Staus auf einen anderen LKW aufgefahren. Nach Einquetschungen starb er noch auf der Autobahn.

Schwerer Unfall in Bremen: BMW drängt VW von Straße: 40 Gaffer stören nach Unfall Polizei - Verstärkung rückt an

Polizei nach A8-Unfall: „Gaffer stören Rettungskräfte“

Rettungskräfte kamen zum Unfallort - und Gaffer. Zum Filmen und Fotografieren? Das Unglaubliche: „Nach bisherigem Kenntnisstand haben Schaulustige gar die Türe des Rettungswagens geöffnet, um den Verletzten aus der Nähe zu betrachten und möglicherweise auch fotografieren zu können“, teilte die Polizei Karlsruhe mit

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Da die Rettungskräfte vor Ort so beschäftigt waren, konnten die Personalien der aufdringlichen Zuschauer nicht aufgenommen werden. Die Polizei sucht jetzt Zeugen. „Gaffer stören Rettungskräfte bei ärztlicher Versorgung im Krankenwagen“, twitterte sie. 

A8-Unfall: Deutsches Rotes Kreuz schaltet sich in die Debatte ein

Die Meldung machte schnell die Runde, die Reaktion des Deutschen Roten Kreuzes kam ebenso schnell: „Auf der Autobahn heute beim LKW-Unfall sind unseren Mitarbeitern einige Gaffer negativ aufgefallen. Es hat jedoch NIEMAND versucht, die Tür des Rettungswagens zu öffnen“, postete der Kreisverband Pforzheim auf Facebook.

Selbst falls hier ein Missverständnis vorliegt: Die Beamten beruhigt das nicht. Immerhin hatten sie gegen die Gaffer sogar Platzverweise ausgesprochen. Am Donnerstag bestätigte Polizei-Sprecherin Anne-Katrin Morlock gegenüber Merkur.de*, dass die Ermittlungen andauern - selbst wenn die Schaulustigen „nur“ sehr nah an den Krankenwagen gekommen seien. Der Vorfall sei „massiv“ gewesen.

*Merkur.de* is Teil des bundesweiten Redaktionsnetzwerkes der Ippen-Digital-Zentralredaktion.

frs

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