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Dieses spektakuläre Bild stellten die illegalen Kletterer auf ihren Blog.

Lebensgefährliche Geheim-Aktion

Abenteurer erklettern Spitze des Kölner Doms

Köln - Nicht nachmachen! Zwei adrenalinsüchtige Hobbykletterer sind nachts heimlich und ohne Sicherung bis auf die Spitze des Kölner Doms geklettert.

Bei der lebensgefährlichen Aktion sind spektakuläre Bilder von Köln bei Nacht entstanden, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Montag berichtet. Dompropst Norbert Feldhoff kündigte laut Zeitung rechtliche Schritte an und will prüfen lassen, ob Schäden an der Fassade des Doms entstanden sind.

In Turnschuhen und T-Shirts seien die beiden Russen Vadim und Vitaly mit ihren Kameras heimlich und ohne Sicherung bis auf die Spitze des Kölner Wahrzeichens in 157 Metern Höhe geklettert, heißt es weiter. Wie die Bilder auf ihrem Blog zeigen, bot sich den beiden Kletterern dabei ein atemberaubender Blick über das nächtliche Köln. „Es ist schwierig zu beschreiben, was ich gefühlt habe, als ich oben auf der Spitze saß“, schreibt Vadim auf dem Blog, „auf der einen Seite hatte ich Angst, auf der anderen Seite war das Gefühl der Spannung.“

Der Besuch der Männer auf dem Kölner Dom reiht sich in eine Liste Aufsehen erregender Kletteraktionen ein: Die Russen waren, glaubt man ihrem Blog, schon auf dem Eiffelturm, Notre Dame in Paris und der Sagrada Familia in Barcelona. Laut ihres Reiseblogs befanden sich die beiden auf einer Europareise und besuchten insgesamt zwölf Städte: Stockholm, Warschau, Prag, Frankfurt am Main, Köln, Amsterdam, Paris, Barcelona, Benidorm, Lissabon und Porto - immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Orten für ihre Fotos.

KNA

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