+
Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks in Fukushima hat die letzten abgebrannten Brennstäbe entfernen lassen. Hier wird das Dach abgehoben.

Experten warnen vor Strahlung

Fukushima: Abgebrannte Brennstäbe aus Reaktor geborgen

Tokio - Im japanischen Fukushima wurden die letzten abgebrannten Brennstäbe aus einem Abklingbecken in einem Gebäude des vierten Reaktorblocks geborgen. Experten warnen vor der Gefahr.

Seit November vergangenen Jahres sind den Angaben zufolge mehr als 1300 Brennstäbe geborgen worden, gab die Betreiberfirma Tepco am Mittwoch in Tokio bekannt. Experten hatten vor der Gefahr gewarnt, die von den Brennstäben ausgeht. Weitere 180 noch ungenutzte Brennstäbe sollen noch in diesem Jahr aus einem Gebäude des Reaktorblocks 4 geholt werden.

Am 11. März 2011 löste ein schweres Erdbeben einen Tsunami aus, der die Nordostküste Japans traf und in Fukushima zur schwersten Atomkatastrophe seit Tschernobyl führte.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Verdächtiges Paket in Würzburg: Entwarnung nach Sperrung und Evakuierung 
Ein verdächtiges Paket in der Nähe des jüdischen Gemeindezentrums „Shalom Europa“ in Würzburg hat am Freitagabend einen großen Polizeieinsatz ausgelöst.
Verdächtiges Paket in Würzburg: Entwarnung nach Sperrung und Evakuierung 
Spektakulär aus Auschwitz geflohener Holocaust-Überlebender gestorben
Der polnische Holocaust-Überlebende Kazimierz Piechowski, der 1942 in einem gestohlenen Fahrzeug der SS aus dem Vernichtungslager Auschwitz entkam, ist tot.
Spektakulär aus Auschwitz geflohener Holocaust-Überlebender gestorben
Bäder-Unternehmer Josef Wund stirbt bei Flugzeugabsturz
Schon wieder erschüttert ein Flugzeugabsturz die Region um den Bodensee. Eine Cessna verunglückt - unter den Opfern ist ein bekannter Unternehmer.
Bäder-Unternehmer Josef Wund stirbt bei Flugzeugabsturz
Direktflüge zwischen Russland und Ägypten werden wieder aufgenommen
Die seit 2015 ausgesetzten Direktflüge zwischen Russland und Ägypten werden ab dem 1. Februar wieder aufgenommen.
Direktflüge zwischen Russland und Ägypten werden wieder aufgenommen

Kommentare