Fall in den USA

Abnehm-Bloggerin postet mutige Fotos: Von Instagram abgestraft

Über 150.000 Menschen verfolgen Morgen Bartleys Kampf gegen ihr Übergewicht, den sie mit mutigen Vorher-Nachher-Fotos dokumentiert. Doch nun wurde einer ihrer Posts gelöscht, was sie und ihre Fans schockiert.

Kalifornien - Die 19-jährige Morgan Bartley dokumentiert auf ihrem Instagram-Account ihre Fortschritte beim Abnehmen mit schonungslosen Vorher-Nachher-Fotos. Über 150.000 Nutzer verfolgen das. Dabei zeigt sie gnadenlos, wie sie früher aussah. Vor kurzem wurde jedoch einer ihrer Posts gelöscht, möglicherweise aus einem banalen Grund. Sie zeigt sich erschüttert darüber.

Somebody took their time to report this photo and have it deleted. I think it sucks that people express negativity toward something with only positive intentions, BUT that's why we peeps full of love and light get to make a difference✨ Never let worldly pessimism or judgement prevent you from living your life and celebrating what you've done with it. So yeah, I've lost over 110 pounds and I think I look pretty freakin bomb in a bathing suit on the beach, and that's after a lifetime of letting insecurities hold me back from experiencing life. Yes I'll continue to wear a full face of makeup to the beach and yes, I'll continue to be DAMN proud of who I've worked so hard to become✌#teamlosing Both from @torridfashion

Ein Beitrag geteilt von Morgan Bartley (@morganlosing) am

Wie die Website 22words berichtet, litt die Kalifornierin bereits seit sie 15 Jahre alt ist an Problemen mit ihrem Übergewicht. Damals erfuhr sie, d ass sie an einer Ovarialtorsion litt . Dieses schmerzhafte Leiden führte zum Verlust einer ihrer Eierstöcke und Ärzte teilten ihr mit, dass sie keine Kinder würde bekommen können. In der Folge wurde sie stark depressiv und litt an Fressattacken. Dadurch nahm sie binnen kurzer Zeit 30 Kilo zu.

„Ich fühlte mich, als hätte mein Körper mich betrogen und als hätte ich keine Kontrolle darüber, was in meinem Leben passiert“, erklärte sie gegenüber Cosmopolitan, „Essen war die eine Sache, die ich kontrollieren konnte. Es war meine Flucht vor allem.“ Mit 17 beschloss sie aber, „wieder Kontrolle über meinen Körper zu gewinnen und mein Leben zu retten“. Durch medizinische Eingriffe, eine Umstellung ihrer Ernährung, viel Sport und eine psychiatrische Behandlung verlor sie über 50 Kilo.

All das dokumentierte sie auf ihrem Instagram-Account. Dieser hat inzwischen über 150.000 Abonnenten, die ihren Kampf gegen die Kilos und die Depression mitverfolgen. Dazu gehören auch schonungslose Vorher-Nachher-Fotos, mit denen sie ihren Fortschritt dokumentiert. Ihre Fans sind begeistert von ihr: „Gut gemacht!“, schreibt „mohitwhabi“, „Mach weiter so, Mädel“, zeigt sich „susanrever“ begeistert und „halfofstasia“ jubelt: „Du hast mich so inspiriert!“ 

Doch eines Tages löschte das soziale Netzwerk einen ihrer Posts ohne Angabe von Gründen und ohne sie zu informieren. Dieser zeigte eines ihrer Vorher-Nachher-Fotos. Sie vermutet, dass der Grund war, dass sie auf den Bildern jeweils in einem Badeanzug zu sehen ist. Dies würde aber keinen Verstoß gegen die Benutzerregeln von Instagram darstellen. 

„Beschämend und verletzend“

In der Folge fühlte sie sich verletzt. „Dass die intime Natur dieses Posts übersehen und abgelehnt wurde, war beschämend und verletzend“, erklärte sie dazu, „Ich habe meine eigene Wandlung, meinen eigenen Körper in Frage gestellt.“ Eine Erklärung für die Löschung ist ihr Instagram aber bis heute schuldig geblieben.

„Ich versuche meinen Weg mit anderen online zu teilen, damit sie davon inspiriert werden, die Kontrolle über ihr Leben wiederzuerlangen“, erklärt sie: „Daher war ich am Boden zerstört als Instagram meinen Post gelöscht hat.“ Auch ihre Instagram-Fans zeigten sich überrascht und wütend über die Löschung: „Lass dich nicht unterkriegen!“, schreibt etwa „hannahrbriere“.

Bartley will sich nicht von ihrer Mission abbringen lassen und weitermachen. Auch, weil Ärzte ihr mitteilten, dass sie auf Grund ihrer besseren Gesundheit eines Tages wieder Kinder kriegen könnte.

I'm not where I want to be, but I've accomplished what I set out to do at the beginning of this journey - I've stopped the cycle. I was eating myself to death. I knew what I was doing, but binge eating and anxiety have minds of their own. I was a prisoner in my own body. I felt paralyzed. I guess my point is that my goal wasn't a dress size or number on the scale, I simply wanted to redirect where my life was heading and save my own life. I genuinely believe that I have done so, and because I've confronted the mental struggles holding me back FIRST, I know that I'll continue to see physical results. I've learned to love this journey for what it is - part of my life. It will always be a part of me and I will always be growing and striving for a better me. Happy Monday team. Get to work #TogetherEveryoneAchievesMore #TeamLosing

Ein Beitrag geteilt von Morgan Bartley (@morganlosing) am

Auch aus dem Münchner Umland gibt es derartige Erfolgsgeschichten. Eine einst pummelige Ebersbergerin gelangte mit viel Schweiß und irrem Durchhaltevermögen zur Traumfigur. Auch über den heute durchtrainierten Körper einer Kiefersfeldenerin staunen die Leute nun.

Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Große Schäden durch „Maria“ in Puerto Rico
Hurrikan „Maria“ hat bei seinem Eintreffen in Puerto Rico große Schäden und Stromausfälle verursacht.
Große Schäden durch „Maria“ in Puerto Rico
Nahe der Atomruine Fukushima: Erdbeben der Stärke 6,1 im Pazifik bei Japan
Keine 24 Stunden nach dem schweren Erdbeben in Mexiko hat auch vor Japan die Erde stark gebebt.
Nahe der Atomruine Fukushima: Erdbeben der Stärke 6,1 im Pazifik bei Japan
Frau wird bestohlen - danach trickst sie den Dieb mit einer glorreichen Idee aus
Ein Dieb stiehlt einer 50-jährigen Frau den Rucksack samt Handy. Da kommt sie auf eine glorreiche Idee.
Frau wird bestohlen - danach trickst sie den Dieb mit einer glorreichen Idee aus
Kletteraktion: Mann steigt auf Hohenzollernbrücke - Bahnverkehr in Köln gestört
Die für den Eisenbahnverkehr wichtige Hohenzollernbrücke zum Kölner Hauptbahnhof ist am Mittwoch gesperrt worden. Eine Kletteraktion war der Grund.
Kletteraktion: Mann steigt auf Hohenzollernbrücke - Bahnverkehr in Köln gestört

Kommentare