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Schiffsunglück in Indonesien.

Führten Wellen zum Kentern?

Acht Tote nach Fährunglück in Indonesien - zwei Deutsche gerettet

In Indonesien ist ein Schiff mit 51 Menschen an Bord gekentert. Mindestens acht Menschen konnten nur noch tot geborgen werden.

Borneo - Bei einem Fährunglück sind in Indonesien mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden am Dienstag mitteilten, konnten 22 Menschen nach dem Vorfall an der Küste der Insel Borneo gerettet werden, unter ihnen zwei Deutsche. Demnach waren 51 Passagiere auf dem Boot, als es kurz nach der Hafenausfahrt kenterte. Unter den Toten war nach Angaben der Behörden auch ein zwei Jahre altes Kind.

Nach Angaben von Rettungskräften wurden die beiden Deutschen im Krankenhaus behandelt. Demnach ereignete sich das Unglück in Tarakan im Norden der Insel Borneo. Die Unfallursache ist bislang unklar. Wie ein Behördensprecher mitteilte, war zu dem Unfallzeitpunkt viel Verkehr in dem Hafen. Demnach könnten auf diese Weise entstandene Wellen zum Kentern des Schnellbootes geführt haben.

Bootsunglücke sind in Indonesien keine Seltenheit. Fähren sind in dem Staat, der aus 17.000 einzelnen Inseln besteht, ein wichtiges Transportmittel. Anfang des Jahres kamen 23 Menschen bei einer Neujahrsfeier auf einem Schiff ums Leben, nachdem dort ein Feuer ausgebrochen war.

afp

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