Strände in Ägypten sind wegen des Coronavirus derzeit leer - in Alexandria ereignete sich trotzdem ein tragischer Badeunfall
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Strände in Ägypten sind wegen des Coronavirus derzeit leer - in Alexandria ereignete sich trotzdem ein tragischer Badeunfall

Badeunfall tragischen Ausmaßes

Trotz Verbots am Strand: Junge droht zu ertrinken - zehn Helfer sterben beim Rettungsversuch

Tragischer Badeunfall in Ägypten: Beim Versuch, einen ertrinkenden Jungen zu retten, sterben seine Helfer. Zehn Menschen kommen ums Leben - die Badestelle war berüchtigt.

  • Ein Junge in Ägypten droht zu ertrinken - ein Retter springt ins Meer.
  • Er ertrinkt bei dem Rettungsversuch - genau wie neun andere Helfer, die dann folgen.
  • Der Strandabschnitt war wegen Corona*-Maßnahmen gesperrt, keine Hilfskräfte vor Ort.

Alexandria (Ägypten) - Eigentlich sind Ägyptens Strände derzeit gesperrt. Die Regierung will verhindern, dass sich Menschen in überfüllten Bereichen mit dem Coronavirus infizieren. 

Das scheint - zumindest in einigen Orten - auch dazuzuführen, dass keine Rettungskräfte vor Ort sind. So sind auch sehr berüchtigte Badestellen mit gefährlichen Strömungen unbewacht. Genau das wurde einer Gruppe von Badenden jetzt wohl zum Verhängnis - ein Badeunfall tragischen Ausmaßes erschüttert Ägypten.

Ägypten: Helfer wollen Jungen vor dem Ertrinken retten

Der Spiegel, der sich auf Informationen des ägyptischen Nachrichtenportals Al Ahram beruft, berichtet davon, dass insgesamt elf Menschen ums Leben gekommen seien. Nach dpa-Informationen hätte die örtliche Tourismusbehörde lediglich von „mehreren Personen“, ohne Angabe einer genauen Zahl gesprochen.

In den Morgenstunden soll sich eine Gruppe von Menschen zum Baden getroffen haben. Aufgrund der hohen Temperaturen würden nicht alle den Badeverboten Folge leisten.

Ägypten: Elf Menschen sterben bei Badeunfall

An der besonders felsigen Küste von Stanley Beach sind Badeunfälle wohl keine Seltenheit - der Strandabschnitt Al-Adschami muss für seine starke Strömung bekannt sein. Schon in den vergangenen Tagen hätte Al-Adschami immer wieder gesperrt werden müssen, weil Menschen ertrunken waren.

Ein Junge hatte dies offenbar trotzdem unterschätzt - er drohte beim Baden zu ertrinken. Ein Helfer, der ihm nachsprang, wurde den Fluten offenbar auch nicht Herr. Weitere Personen zögerten nicht, ihr eigenes Leben zu riskieren, um die beiden Ertrinkenden zu retten. Leider vergeblich: Die zehn Samariter des Jungen sind alle tot, ebenso wie der Junge selbst.

Auch in Australien wurden Helfer Zeugen einer Badetragödie* - ein 15-Jähriger stirbt vor ihren Augen. Nach einem Schock im Urlaub verändert Palina Rojinski (RTL) jetzt ihr Leben*. Ein 17-Jähriger ertrinkt in einem Baggersee in der Nähe von Darmstadt. Bitter daran ist, dass die Rettungskräfte nicht zur Unfallstelle gelangen, weil ihnen andere Badegäste den Weg versperren. (kat) *Merkur.de und tz.de sind Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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