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Trish Staine hatte eine Überraschungs-Geburt.

33-Jährige hatte Überraschungs-Geburt

Ahnungslose Marathonläuferin bekommt Kind

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Duluth - Nach ihrem zweistündigen Training für einen Halbmarathon hatte Trish Staine Rückenschmerzen. Am nächsten Tag schaukelte sie ihr drittes Kind in den Armen.

Die 33-Jährige hatte keine Ahnung, dass sie hochschwanger war - dabei kannte sie die Symptome sehr gut: Sie hatte bereits einen Sohn (11) und eine Tochter (7) auf die Welt gebracht. "Ich hatte in den letzten Monaten nicht zugenommen, in meinem Bauch habe ich auch keine Bewegungen des heranwachsenden Babys gespürt", erklärte die Frau der Huffington Post. Ihr Mann, der drei Kinder aus einer früheren Beziehung in die Ehe gebracht hatte, hatte sich nach der Geburt des zweiten gemeinsamen Kindes sterilisieren lassen - mit der Familienplanung hatte das Paar also eindeutig abgeschlossen. 

Die Hobby-Athletin hatte sich am vergangenen Sonntag mit einem zweistündigen Lauf auf einen Halbmarathon vorbereitet. Am Abend quälten sie Rückenschmerzen, doch Staine dachte sich nichts dabei, nahm eine heiße Dusche und hoffte auf Linderung ihrer Probleme. Im Laufe des nächsten Tages wurden die Schmerzen jedoch stärker. Staine vermutete eine Muskelzerrung, biss die Zähne zusammen - und ging am Nachmittag zum Baseballspiel ihres Mannes und zu einer Schulaufführung ihrer Tochter. Am Abend nahm sie ein heißes Bad, die heiße Dusche hatte ja nichts gebracht.

Doch die Schmerzen wurden in der Nacht so heftig, dass ihr Mann einen Krankenwagen rief, der sie in die Notaufnahme einlieferte. Dort fielen die beiden aus allen Wolken, als die Ärzte bei ihrer Untersuchung einen zweiten Herzschlag entdeckten. Fünf Minuten später hielt Staine Mira in den Armen. Der Name, den sie ihrer fünf Wochen zu früh geborenen, aber gesunden Tochter gaben, ist die Kurzform für "miracle" - auf Deutsch: "Wunder".

Staines Mann, der trotz seiner Vasektomie noch einmal Vater wurde, ist jetzt zur Zielscheibe des Spottes vieler geworden: "Er wird von allen auf den Arm genommen", nimmt Staine es mit Humor. In bis zu zwei Prozent der Fälle bleiben so operierte Männer zeugungsfähig. Mira ist eben ein kleines Wunder.

hn

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