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Retter mussten den Zwölfjährigen wiederbeleben.

13 weitere Menschen verletzt

Junge (12) auf Bolzplatz von Blitz getroffen - Lebensgefahr

Aichwald - Als sich plötzlich das Gewitter näherte, verließen alle das Spielfeld - nur ein Zwölfjähriger blieb auf dem Sportplatz. Eine Entscheidung, mit der er sein Leben aufs Spiel setzte.

Ein zwölf Jahre alter Junge ist auf einem Sportplatz in Baden-Württemberg vom Blitz getroffen und lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war während einer Veranstaltung auf dem Gelände ein Gewitter aufgezogen, woraufhin die Teilnehmer das Spielfeld verließen. Der Zwölfjährige blieb dagegen mit einem Freund auf dem Fußballplatz - und wurde dort von einem Blitz getroffen. Der Junge kam lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus.

Außer dem Kind seien noch 13 weitere Menschen leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Sie hätten über Unwohlsein und Kreislaufprobleme geklagt. Sieben von ihnen seien ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie ambulant behandelt wurden. Weitere Details zu der Veranstaltung auf dem Sportplatz - etwa die Zahl der Besucher - konnte die Polizei zunächst nicht nennen. Die „Stuttgarter Nachrichten“ schrieben auf ihrer Online-Seite, es habe sich um ein Kinderfest gehandelt.

Die Wetterlage im Südwesten ist auch eine Woche nach den schweren Unwettern mit vier Toten in Baden-Württemberg brenzlig. Dauerregen verursachte am Wochenende neue Probleme in den ohnehin schon stark betroffenen Regionen. An Berghängen glitt die Erde ab, Straßen wurden unterspült oder überflutet. Retter rückten erneut zu vielen Einsätzen aus - so auch in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis), wo losgelöste Erdmassen auf Häuser zu stürzen drohten.

Blitz-Mythen: So verhält man sich richtig bei einem Gewitter

dpa

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