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Die Besitzer des World Trade Centers verlangen von den Airlines Schadensersatz.

Schadensersatz in Milliardenhöhe

WTC-Besitzer verlangen von Airlines Geld

New York - Die Besitzer des bei den Terroranschlägen vom 11. September zerstörten World Trade Centers in New York fordern von Fluggesellschaften Schadenersatz in Milliardenhöhe.

Die Besitzer des bei den Terroranschlägen vom 11. September zerstörten World Trade Centers in New York fordern von Fluggesellschaften Schadenersatz in Milliardenhöhe. Ein US-Gericht wird ab (dem morgigen) Montag darüber entscheiden, ob die Kläger ihre Forderungen in einem Entschädigungsprozess geltend machen können oder nicht. Richter Alvin Hellerstein kündigte an, seine Entscheidung umgehend nach Anhörung der Zeugen zu treffen. Die Anhörungen sollen voraussichtlich drei Tage dauern.

Die Besitzer des World Trade Centers und ihre Tochtergesellschaften fordern weitere Entschädigungszahlungen, zusätzlich zu den bereits von Versicherungen erhaltenen 4,9 Milliarden Dollar (etwa 3,7 Milliarden Euro). Zur Kasse gebeten werden könnten unter anderem American Airlines, AMR, United Airlines, US Airways, Colgan Air, Boeing und die Massachusetts Port Authority. Die Kläger werfen ihnen vor, ihre Pflichten vernachlässigt zu haben, indem sie Terroristen an Bord der Flugzeuge ließen, die damals in die Türme des World Trade Centers flogen.

Hellerstein hatte bereits durchblicken lassen, dass die Kläger höchstens 3,5 Milliarden Dollar von den Fluggesellschaften geltend machen können. Die Kläger wiederum führen an, das World Trade Center zu ersetzen habe insgesamt mehr als acht Milliarden Dollar gekostet.

Die Fluggesellschaften weisen die Forderungen der Besitzer als „absurd“ zurück. Sie argumentieren, Versicherungen hätten bereits für denselben Schaden gezahlt, der nun eingefordert werde.

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