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Symbolbild

Galt syrischen Vertriebenen

Aktivisten: Mindestens 18 Tote bei IS-Anschlag auf Flüchtlinge in Syrien

Bei einer Autobombenexplosion im Nordosten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 18 Menschen getötet worden.

Hassake - Der Angriff am Donnerstag habe syrischen Vertriebenen in der Provinz Hassake gegolten, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Demnach wurde der Anschlag in Abu Fass im Süden der Provinz von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verübt. In der Gegend würden für gewöhnlich Vertriebene aus der benachbarten umkämpften Provinz Deir Essor zusammengefasst, bevor sie Zugang zu einem Flüchtlingslager erhalten. Unter den Toten sind neben Vertriebenen auch kurdische Sicherheitskräfte, wie der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, mitteilte. Auch ein Sprecher der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) bestätigte einen IS-Anschlag auf Vertriebene in Abu Fass. SDF-Sprecher Talal Sello sprach von Dutzenden Toten und Verletzten. Nach der Explosion seien die Zivilisten in Richtung der Wüste gelaufen, wo Minen explodiert seien und die Opferzahl weiter in die Höhe getrieben hätten. Die SDF stößt gerade mit Unterstützung der US-geführten Anti-IS-Koalition auf die Provinzhauptstadt Deir Essor vor. Unterstützt von der russischen Armee versuchen parallel syrische Truppen, die Dschihadisten aus den von ihnen kontrollierten Gebieten in der ölreichen Provinz Deir Essor zu vertreiben. Die oppositionsnahe Beobachtungsstelle beruft sich bei ihren Angaben auf ein Netzwerk von Aktivisten in Syrien, von unabhängiger Seite lassen sie sich jedoch nur selten überprüfen.

afp

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