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Corona-Welle wütet weiter: Greift die 2G-Regel jetzt auch in Supermärkten? Aldi legt sich fest

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Von: Yasina Hipp, Lara Listl

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Ein Schild von Aldi-Süd (Symbolfoto)
Offene Türen für jeden oder doch die 2G-Regel? Aldi Süd hat sich festgelegt. © Sebastian Gollnow/dpa

In den letzten Wochen hat sich die Corona-Lage in Deutschland drastisch verschärft. Gilt die 2G-Regel mit den steigenden Inzidenzen jetzt auch bald in Supermärkten? Aldi Süd bezieht Stellung.

Deutschland - Die Inzidenzen steigen, die Corona-Ampel steht auf Rot und die Todesfälle häufen sich. Kurz vor dem Wintereinbruch verschärfen sich die Regeln im Kampf gegen das Coronavirus* erneut. In Deutschland auf teils drastische Weise. So dürfen Supermärkte in Hessen und Niedersachsen seit Kurzem selbst entscheiden, ob sie Ungeimpfte trotz negativen Testnachweis ab sofort vor der Türe stehen lassen und nur noch Geimpfte und Genesene zum Einkaufen in das Geschäft lassen.

Corona-Regelungen in Supermärkten: Setzt Aldi Süd bald auf die 2G-Regel?

Von einer möglichen bundesweiten 2G-Regel in Deutschland ist schon länger die Rede und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sprach sich erst kürzlich für eine derartige flächendeckende Maßnahme* aus. Doch wird diese dann auch in Supermärkten wie Lidl, Aldi, Rewe und Co. greifen? Aldi Süd gibt auf Anfrage von Merkur.de eine klare Antwort: „Unser Anspruch ist es, weiterhin alle Kunden jederzeit mit all dem zu versorgen, was sie für ihren täglichen Einkauf benötigen.“

Demnach seien derzeit keinerlei Zutrittsbeschränkungen in den Supermarkt-Filialen von Aldi* Süd geplant. Weder eine 2G- noch eine 3G-Regel. Das Unternehmen sei davon überzeugt, dass die aktuellen Maßnahmen, wie die Maskenpflicht und die Abstandsregelung sinnvoll dazu beitragen würden, die Kunden und Mitarbeiter bestmöglich vor dem Coronavirus zu schützen.

Corona-Lage verschärft sich - Supermärkte äußern sich zur 2G-Regel

Ungeimpften keinen Zutritt mehr zum Einkaufen zu ermöglichen, würde laut einer Pressesprecherin von Aldi Süd* dem Selbstverständnis des zuverlässigen Grundversorgers widersprechen. Die Supermarktkette werde die Pandemie weiterhin genau beobachten und wenn nötig weitere Maßnahmen ergreifen. Hierfür würde sich das Unternehmen regelmäßig mit der Politik und den zuständigen Behörden austauschen und deren Empfehlungen und Vorgaben möglichst schnell umsetzen.

Kaufland äußerte sich auf Merkur-Anfrage* ähnlich wie Aldi Süd: Eine 2G-Regelung in den eigenen Filialen sei trotz der aktuell kritischen Corona-Lage nicht gewünscht. Und der Discounter Netto lehnt das Ausschließen von Ungeimpften bislang ebenfalls ab. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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