+
Die Stelle, an der das Flugzeugwrack liegt, ist schwer zugänglich

Spezialpapier für Banknoten an Bord

Militärflugzeug stürzt in Frankreich ab

Paris - Ein Frachtflugzeug des algerischen Militärs ist am Freitag in der südfranzösischen Region Languedoc-Roussillon abgestürzt. Nach ersten Ermittlungen waren sechs Menschen an Bord.

Beim Absturz eines algerischen Militärflugzeugs in Südfrankreich sind vermutlich alle sechs Insassen ums Leben gekommen. Bis zum Freitagabend fanden die Rettungskräfte vier Leichen im Wrack der zweimotorigen Frachtmaschine. Hinweise auf Überlebende gebe es nicht, teilte die Präfektur im Departement Lozère mit. Die Trümmer des Flugzeugs hatten noch mehrere Stunden nach dem Absturz gegen 16 Uhr gebrannt. Die Maschine transportierte Spezialpapier für die Herstellung von Banknoten. Dutzende Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen.

An Bord des Flugzeugs waren nach Angaben des algerischen Verteidigungsministeriums fünf Militärs und ein Vertreter der algerischen Zentralbank. Es war in Paris gestartet und auf dem Weg zurück nach Algerien. Die Absturzursache war zunächst vollkommen unklar. Hoffnungen, dass sich einer der Insassen mit einem Fallschirm gerettet haben könnte, bestätigten sich nicht.

Die Unglücksstelle befindet sich nach Angaben der Feuerwehr in einem schwer zugänglichen Gebiet in der Nähe des Dorfes Trélans. Die kleine Gemeinde liegt etwa auf halber Strecke zwischen Clermont-Ferrand und Narbonne.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sternschnuppen im Oktober 2017: So sehen Sie die Orioniden heute Nacht
Sternschnuppen im Oktober 2017: Heute Nacht sind am Himmel über Deutschland Orioniden zu sehen. Hier finden Sie alle Infos.
Sternschnuppen im Oktober 2017: So sehen Sie die Orioniden heute Nacht
Mann taucht aus Wasser auf - und wird durch „Köpfer“ von 5-Meter-Turm getötet
Der eine sprang aus 7,5 Metern Höhe kopfüber ins Wasser, der andere tauchte dort gerade auf - und starb später an seinen Verletzungen. Haben der Bademeister und der …
Mann taucht aus Wasser auf - und wird durch „Köpfer“ von 5-Meter-Turm getötet
Bei der „Höhle der Löwen“ rausgeflogen: Jetzt sind diese Brüder Multi-Millionäre
Als sie ihre Mathe-App entwickelten, gingen die Berliner Brüder Maxim und Raphael Nitsche noch zur Schule. Nun sind sie Anfang 20 und steigen ins internationale …
Bei der „Höhle der Löwen“ rausgeflogen: Jetzt sind diese Brüder Multi-Millionäre
Sekt statt Champagner: Gast verklagt Airline wegen Getränkeservice
Weil er auf seinem Flug statt hochwertigem Champagner nur billigen Sekt bekommen hat, verklagt eine Passagier die kanadische Fluggesellschaft Sunwing.
Sekt statt Champagner: Gast verklagt Airline wegen Getränkeservice

Kommentare