Neues aus dem Weltall

Harvard-Astrophysiker ist sich sicher: Alien-Satellit im Universum gesichtet

  • Jennifer Kuhn
    vonJennifer Kuhn
    schließen

Ein Astrophysiker aus Harvard ist sich sicher: Es gibt Aliens. Beweise, dass sich andere Lebewesen auch außerhalb unserer Welt befinden, hat er genügend.

  • Ein Astrophysiker will beweisen: Ein Alien-Satellit wurde 24 Millionen km von unserer Welt entfernt gesichtet.
  • Abraham Loeb leitete von 2011 bis 2020 die Astronomie-Abteilung in Harvard.
  • Am 26. Januar erschien das neue Buch des Astrophysikers.

Cambridge/USA - Nein, hier handelt es sich nicht um das neuste Drehbuch eines Science-Fiction-Films. Hierbei handelt es sich um eine Entdeckung und eine These, die ein Astrophysiker aus Harvard aufgestellt hat. Ein Objekt fliegt durch unser Sonnensystem. Ein Komet oder Asteroid ist es wohl nicht - darin sind sich zumindest einige Wissenschaftler einig. Astrophysiker Abraham Loeb hingegen ist sich sicher: Es soll sich um eine Alien-Sonde handeln, berichtet forbes.com.

Alien-Objekt im Weltall gesichtet: Foto soll These beweisen

Im Oktober 2017 wurde das Alien-Objekt schon gesichtet, seitdem wirft das Thema immer wieder Fragen auf, inklusive Diskussionen über weitere mögliche Thesen. Entdeckt wurde es von dem Physiker Robert Weryk. Abraham Loeb, Astrophysiker der Harvard-Universität, leitete die Astronomie-Abteilung von 2011 bis 2020. Mittlerweile besitzt das vermutliche Alien-Objekt auch einen Namen: „Oumuamua“. Vor drei Jahren sorgte Loeb mit seinem Kollegen Smuel Bialy das erste Mal für großes Aufsehen. In einem wissenschaftlichen Aufsatz schrieb der Astrophysiker: „Oumuamua könnte eine voll funktionsfähige Sonde sein, die absichtlich in die Nähe der Erde von einer außerirdischen Zivilisation gesandt wurde“, wie forbes.com berichtet.

Alien-Objekt „Oumuamua“: Astrophysiker Abraham Loeb bringt neues Buch heraus 

Am 26. Januar 2021 bringt Abraham Loeb ein weiteres Buch auf den Markt. Auf 222 Seiten will der Astrophysiker unter anderem weiter auf „Oumuamua“ eingehen, den Leser mit in seinen Bann ziehen und sie vielleicht auch davon überzeugen, dass es sich um das gefundene Objekt von 2017, um eine Alien-Sonde handelt. Wie forbes.com weiterhin berichtet, äußert sich Loeb schon vor der Veröffentlichung seines Buches: „In einer Schlussfolgerung sind sich alle einig, die die Daten studiert haben: Dieser Besucher war im Vergleich zu jedem anderen Objekt, das Astronomen je untersucht haben, exotisch. Die Hypothesen, die angeboten werden, um alle beobachteten Eigenheiten des Objekts zu erklären, sind ebenfalls exotisch“, so der 59-jährige Astrophysiker gegenüber seinen Kritikern.

Rubriklistenbild: © imago images / Science Photo Library

Auch interessant

Kommentare