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Unzählig viele Waffen lagerte Alois H. in seinem Geheimkeller

Im Kellerverlies

Das ist das Waffenarsenal des Amok-Schützen

Großpriel - Er erschoss vier Menschen und am Ende sich selbst: Nach dem Amoklauf von Alois H. in Österreich steht die Frage noch immer nach dem "Warum". Polizisten haben unterdessen sein Waffenarsenal entdeckt.

In einem geheimen Kellerverlies hortete Alois H. Waffen. Waffen im "dreistelligen Bereich", wie ein Kommandant der Spezialeinheit Cobra in einem ORF-Interview bestätigte. Viele davon soll er während seines Amoklaufs benutzt haben. Ob der 55-Jährige die Waffen legal besaß, muss noch überprüft werden. Außerdem fanden die Ermittler mehrere gestohlene Kennzeichen.

Unterdessen werden immer mehr Details über den mutmaßlichen Wilderer bekannt. Vor rund zehn Jahren soll seine Frau gestorben sein, seitdem wohnte der kinderlose Mann allein auf dem elterlichen Hof, berichteten österreichische Medien. Den Tod soll er nur schwer verkraftet und täglich für sie gebetet haben. Einen engen Bezug soll er zu seiner Schäferhündin „Burgi“ gehabt haben, die er am Dienstag auch erschoss.

Alois H. war Mitglied im Schützenverein und seit Jahrzehnten Jäger. Er sei eher introvertiert, aber ein „korrekter Weidmann“ und sehr guter Schütze gewesen, berichten andere Jäger österreichischen Medien. Er soll eine eigene Jagdpacht und keine finanzielle Sorgen gehabt haben.

Sein Freund habe ihm in den letzten Wochen von Problemen berichtet, erzählt Herbert Huthansl österreichischen Medien: „Vor zwei Wochen hat der Alois zu mir gesagt, dass er schizophren ist. Ich habe versprochen, dass wir eine Lösung finden.“ Warum der Mann vier Menschen kaltblütig erschießen konnte, ist vielen unklar.

mm/dpa

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