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Amok-Wilderer Alois H. tötete vier Menschen.

Neue Erkenntnisse im Fall Alois H.

Amok-Wilderer: Polizei eröffnete Feuer

Wien - Bei der dramatischen Verfolgungsjagd auf einen Wilderer in Österreich, der auf seiner Flucht drei Polizisten und einen Sanitäter erschoss, eröffnete die Polizei das Feuer.

Das teilten die Ermittler am Dienstag mit. Die Beamten versuchten den Geländewagen des 55-jährigen Alois H. vergangene Woche mit einer Straßensperre zu stoppen, was aber nicht gelang. Um ihn zum Anhalten zu zwingen, zielten die Beamten auf den Wagen.

Dem Todesschützen gelang trotzdem die Flucht in sein Bauernhaus im niederösterreichischen Großpriel bei Melk, wo er sich schließlich umbrachte. Bei der anschließenden Stürmung und Durchsuchung des Hauses fanden Beamte neben seiner brennenden Leiche in einem geheimen Keller Hunderte Waffen. Auch viele teils exotische Geweihe kamen dort zum Vorschein.

Dem Niederösterreicher werden in der Zwischenzeit immer mehr Straftaten angelastet: Neben zahlreichen vermutlich gestohlenen Waffen und Trophäen wurden nun auch vier vermisst gemeldete Motorräder auf seinem Anwesen gefunden. Der Witwer könnte auch für die Sachbeschädigung von zahlreichen Autos verantwortlich sein. Die Ermittlungen in dem Fall werden laut Polizei und Staatsanwaltschaft St. Pölten noch mehrere Wochen dauern.

dpa

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