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Amok-Alarm am Samstagnachmittag in der Altstadt: Ein Mann hat mehrere Fußgänger angefahren.

Polizei schießt auf Täter

Drama in Heidelberg: Mann fährt in Menschengruppe

Heidelberg - Schüsse und Schrecken in Heidelberg: Ein Mann fährt mit seinem Auto in eine Menschenmenge und verletzt drei Fußgänger. Die Polizei muss schießen, um den mit einem Messer bewaffneten Mann zu stoppen. Die Hintergründe sind unklar.

Amok-Alarm in Heidelberg.

Ein Fahrer ist mit seinem Auto im Zentrum von Heidelberg in eine Fußgängergruppe gefahren und dann mit einem Messer bewaffnet geflüchtet. Drei Passanten wurden auf dem belebten Bismarckplatz der Altstadt am Samstagnachmittag verletzt, wie ein Sprecher der Polizei am Abend sagte. Polizisten stoppten den Mann etwa 150 Meter entfernt und schossen auf ihn. Er selbst und die verletzten Fußgänger würden im Krankenhaus behandelt, sagte der Sprecher. Es gebe einen Schwerverletzten. „Wir wissen nichts zur Motivlage“, sagte der Sprecher.

Die Hintergründe waren zunächst unklar. Anhaltspunkte für einen terroristischen Hintergrund gab es nach Angaben der Polizei zunächst nicht. Es war demnach auch nicht klar, ob der Mann mit Absicht oder aus Versehen in die Menschenmenge fuhr und ob er dann bei seiner Flucht Menschen mit dem Messer bedrohte. Auf Bildaufnahmen waren Uniformierte und Polizeiwagen zu sehen, auf einem Video war auch ein Schuss zu hören.

Das Auto war am Bismarckplatz, einem Hauptverkehrsplatz der Stadt am Eingang zur Fußgängerzone, von der Straße auf einen Fußgängerbereich gefahren. Die Opfer wurden direkt vor einer Bäckerei angefahren, sagte ein Polizeisprecher. Danach stieg der Mann aus dem Wagen aus und flüchtete eine kurze Strecke zu Fuß.

Der Platz mit Straßenbahn- und Bushaltestellen ist stark belebt. Am frühen Abend war der Ort des Geschehens weiterhin abgesperrt. Beamte der Spurensicherung untersuchten den schwarzen Wagen.

Mehr Informationen gibt es bei heidelberg24.

dpa

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