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Menschen legen am Tatort Kerzen ab.

Was war der Grund?

Münster: Offenbar Schreiben des Täters aufgetaucht 

Am Samstagnachmittag ist in Münster ein Auto in eine Menschenmenge gerast. Der mutmaßliche Täter hat offenbar ein mehrseitiges Manifest verfasst. 

Münster - Am Sonntagbend nahmen Betroffene, Angehörige, Helfer, Poltiker und viele mehr am Trauergottesdienst im Dom in Münster teil. Die Frage, die sich seit dieser grauenvollen Tat am Samstagnachmittag immer wieder stellt, ist die, nach dem „Warum“?

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Eine genau Antwort haben die Ermittler noch nicht herausgefunden. Allerdings sollen den Polizisten mehrere Dokumente vorliegen. Wie süddeutsche.de und BILD berichten, soll der mutmaßliche Täter in einer seiner Wohnungen ein 18-seitiges Dokument hinterlassen haben. Aus diesem kann angeblich eine Ankündigung eines Suizids gelesen werden. 

Lesen Sie auch: Nach Amokfahrt: Das waren die Worte des Bischofs beim Trauergottesdienst in Münster

Es soll von Problemen mit den Eltern, Schuldkomplexen und regelmäßigen Zusammenbrüchen die Rede sein. Auch eine womöglich verpfuschte Operation soll darin beschrieben sein. Außerdem habe der 48-Jährige sich Ende März mit einer E-Mail unter anderem an einen Nachbarn gewandt, teilte die Polizei am Sonntag mit. „Aus dem Inhalt ergaben sich vage Hinweise auf suizidale Gedanken, aber keinerlei Anhaltspunkte für die Gefährdung anderer Personen.“

Zum Thema: Nachbarn packen über Münster-Täter Jens R. aus: „Das Auffallendste an ihm war ...“

Amokfahrt in der Innenstadt von Münster - die Bilder des Grauens

AnK mit dpa

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