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In diesem Haus brachte der Mann seine Ehefrau um.

Zwei weitere Leichen gefunden

Amoklauf bei Aachen: Weitere Todesopfer

Langerwehe - Der Mann, der gestern seine Ehefrau erschoss und dann drei Nachbarn schwer verletzte , hat offensichtlich vor der Tat deren Schwester sowie seinen Schwager getötet.

Die Polizei hatte am Donnerstagabend überraschend zwei weitere Leichen gefunden, nachdem der Mann in der Nacht zuvor vermutlich seine Ehefrau erschossen und Nachbarn verletzt hatte. Die 71-jährige Schwägerin und der 73 Jahre alte Schwager des mutmaßlichen Täters lagen erschossen in ihrem Haus in Kerpen-Blatzheim.

Bei den Taten dort sei die gleiche Waffenart und Munition verwendet worden wie zuvor in Langerwehe bei Düren. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 63-Jährige zuerst nach Kerpen gefahren ist und die Schwester seiner Frau und deren Mann mit einem Kleinkalibergewehr erschossen hat. Dann sei er wohl nach Langerwehe-Merode zurückgefahren und habe seine 64-jährige Ehefrau erschossen.

Danach, am frühen Donnerstagmorgen um 3.10 Uhr, habe er mit einem schweren Gegenstand gegen die Haustüre des nächsten Opfers in einem Ortsteil von Langerwehe geschlagen und geschellt. Als die 54-jährige Bewohnerin die Türe öffnete, habe er sofort auf die Frau geschossen. Bei der Polizei ging Alarm ein.

Mann schießt bei Aachen auf seine Frau und Nachbarn

In Langerwehe schoss ein Mann auf seine Frau und Nachbarn

Nur zehn Minuten später habe der Mann an der nächsten Tür geschellt und auf einen 61-jährigen Mann geschossen, der öffnete. Um 3.40 Uhr klingelte er in einem Nachbarort einen 58-Jährigen aus dem Schlaf und verletzte auch ihn.

Die drei Opfer seien schwer verletzt worden, um Haaresbreite wären sie getötet worden, meinte Deller. Als die Polizei den Mann schließlich fand und ihn in seinem Auto sitzend stellen wollte, habe er sich in den Kopf geschossen. „Ob er aus diesem Zustand jemals herauskommt, ist mehr als fraglich“, sagte Oberstaatsanwalt Robert Deller. Es gebe nur Mutmaßungen und Spekulationen, die aber einen solchen Amoklauf auch nicht begründen könnten.

dpa

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