Gedenken an die Opfer des Amoklaufs in Lörrach.

Amoklauf in Lörrach: Hinterbliebene erhalten Spenden

Lörrach - Knapp zwei Monate nach dem Amoklauf von Lörrach mit 4 Toten und 18 Verletzten sind rund 42.000 Euro Spenden eingegangen. Das Geld bekam die Familie des getöteten Krankenpflegers übergeben.

Das teilte die Stadt Lörrach am Mittwoch mit. Der Mann hatte sich der Amokläuferin am Abend des 19. Septembers auf dem Flur des Lörracher Krankenhauses in den Weg gestellt und damit ein noch größeres Blutvergießen verhindert. Sein beherztes Eingreifen hatte er mit dem Leben bezahlt.

Der 56-Jährige hinterlässt Frau und drei Kinder. Durch seinen Tod drohte die Familie in finanzielle Not zu geraten. Eine 41 Jahre alte Rechtsanwältin und frühere Sportschützin hatte am 19. September in Lörrach ihren fünfjährigen Sohn, ihren Ehemann sowie den Pfleger getötet, bevor sie von der Polizei im Flur des Lörracher Krankenhauses erschossen wurde.

Lörrach: Amoklauf im Krankenhaus

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dpa

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