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Das Standbild aus einem Video zeigt eine Sicherheitskraft in der Nähe des Bahnhofs Amsterdam Centraa, wo das Unglück passierte.

News-Blog zum Nachlesen

Falschparker fährt sieben Menschen in Amsterdam an

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Am Samstagabend ist am Hauptbahnhof von Amsterdam ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Mehrere Menschen wurden verletzt. Die Polizei schließt einen Anschlag aus. Der News-Blog zum Nachlesen.

  • Vor dem Hauptbahnhof in Amsterdam ist ein Auto in eine Menschenmenge gefahren.
  • Sieben Menschen wurden verletzt.
  • Laut der Polizei gibt es „nicht die geringsten Hinweise“ auf einen terroristischen Hintergrund.
  • Der Fahrer des Wagens wurde festgenommen, er wird derzeit verhört.

13.42 Uhr:

Inzwischen herrscht weitgehend Klarheit über den Vorfall. Der Überblick:

Ein Falschparker mit niedrigem Blutzuckerspiegel hat am Samstagabend vor dem Hauptbahnhof von Amsterdam sieben Menschen angefahren und verletzt, zwei von ihnen schwer. Ein Sprecher der Polizei sagte am Sonntag, es gebe keinerlei Hinweise auf einen Terrorakt. Eine Blutuntersuchung des 45 Jahre alten Fahrers habe ergeben, dass dieser einen sehr niedrigen Blutzuckerspiegel gehabt habe. Er habe auch Diabetes-Medikamente bei sich gehabt. Möglicherweise sei ihm schlecht geworden.

Polizisten hatten den Fahrer des Autos darauf aufmerksam gemacht, dass er im Parkverbot stehe. Der Mann habe zu diesem Zeitpunkt noch keinen verwirrten Eindruck gemacht. Nach einer Verwarnung sei er angewiesen worden, im Schritttempo auf der Trambahntrasse zu fahren, um wieder auf die normale Fahrbahn zu gelangen. Dies habe er auch getan. Plötzlich jedoch habe der Motor aufgeheult, und das Auto sei gegen Betonteile geprallt, mit denen der Eingang zu einer U-Bahn-Station abgesperrt war. Dabei wurden sieben Menschen verletzt. Die meisten von ihnen seien Touristen gewesen. Weitere Details dazu teilte die Polizei noch nicht mit.

Vier Verletzte befanden sich auch am Sonntag noch im Krankenhaus. Zwei von ihnen wurden in ein künstliches Koma versetzt. Zunächst hatte die Polizei von acht Verletzten gesprochen, sie korrigierte diese Zahl jedoch am Sonntagmittag. Der Amsterdamer Hauptbahnhof wurde nicht geräumt und der Vorplatz schon wenige Stunden später wieder freigegeben.

23.00 Uhr: Die Polizei ließ in einer Stellungnahme auf Twitter verlauten, der Verdächtige habe im Gespräch „eher krank“ gewirkt. Es sähe nicht so aus, als habe er vorsätzlich gehandelt.

22.44 Uhr: Die Amsterdamer Polizei gibt die Zahl der Verletzten jetzt mit acht an, zwei davon seien schwer verletzt.

22.40 Uhr: Nach neuesten Erkenntnissen zufolge parkte der Autofahrer im Halteverbot und fuhr los, als Polizisten sich dem Wagen näherten.

22.24 Uhr: Die Nachrichtenagentur AP zitiert die Polizei mit den Worten, es gebe „nicht die geringsten Hinweise" auf einen terroristischen Hintergrund.

22.13 Uhr: Noch ist nicht klar, ob es sich bei dem Vorfall in Amsterdam um einen Unfall handelte, doch nachdem Anschlag am vergangenen Wochenende in London, bei dem drei Menschen starben, als ein Lieferwagen in eine Menschenmenge raste, ist die Terror-Angst in der niederländischen Metropole groß.

Medienberichten zufolge wurden mindestens fünf Menschen verletzt, als ein Auto gegen 21 Uhr in der Nähe des Hauptbahnhofs von Amsterdam in eine Menschenmenge fuhr. Zwei von ihnen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.

Der britische Mirror berichtet, der Autofahrer sei in einen für den Autoverkehr gesperrten Bereich auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof vorgedrungen, wo er gegen eine Betonmauer fuhr. Dabei zersplitterte die Windschutzscheibe des Wagens. Als sich ihm Polizisten näherten, habe er versucht zu fliehen und sei dabei in eine Menschengruppe gefahren. 

Auf Fotos in sozialen Medien sieht man, wie Rettungskräfte am Tatort die am Boden liegenden Verletzten versorgen.

Ein niederländischer Journalist twitterte das Bild des stehenden schwarzen Fahrzeugs.

Der Mann wurde demnach festgenommen. Er werde derzeit vernommen, heißt es. Sein Motiv sei derzeit noch völlig unklar. 

Der Zugverkehr sei durch den Vorfall nicht beeinflusst worden, wird berichtet, nur die Straßenbahnen fuhren eine Stunde lang nicht. Es habe auch keine Sperrung des Hauptbahnhofes gegeben, der Ort des Geschehens sei nur teilweise für Fußgänger abgeriegelt worden.

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