+
Ein bewaffneter Polizeibeamter beobachtet in Düsseldorf den Rosenmontagszug (Archivbild). Foto: Martin Gerten

An Karneval Hunderte zusätzliche Bundespolizisten

Sankt Augustin/Köln (dpa) - Die Bundespolizei will an Karneval mit einem Großaufgebot für Sicherheit sorgen.

In den Zügen und Bahnhöfen von Nordrhein-Westfalen werden mehrere hundert zusätzliche Beamte im Einsatz sein, wie die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin ankündigte. Das gelte vor allem für die Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf sowie im Ruhrgebiet, sagte der Präsident der Behörde, Wolfgang Wurm.

Er kündigte an, mit "einer niedrigen Einschreitschwelle" bei möglichen Straftaten vorgehen zu wollen. Hinzu komme mehr Videotechnik und der Einsatz von Hubschraubern, falls notwendig.

Die Bundespolizei will dabei auch zivile Fahnder einsetzen, die vor allem Taschendiebe im Blick haben sollen. Vorab riet die Polizei zu angemessenem "Argwohn gegenüber fremden Menschen, die plötzlich engen Körperkontakt suchen".

In der Silvesternacht hatten Gruppen von Männern am Kölner Hauptbahnhof und in anderen Städten Frauen umzingelt, bestohlen und sexuell bedrängt. Die Täter wurden zumeist als Ausländer identifiziert.

Mitteilung der Bundespolizei

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ein Toter und Verletzte nach Schüssen in Kirche in USA
In einer Kirche im US-Staat Tennessee sind am Sonntag Schüsse gefallen. Medien berichten von einem Toten und sieben Verletzten.
Ein Toter und Verletzte nach Schüssen in Kirche in USA
Fahrer bewusstlos - Tourist verhindert Absturz von Reisebus
Mit seiner gegenwärtigen Reaktion hat ein französischer Tourist ein Katastrophe verhindert. Ein Reisebus mit 21 Passagieren wäre fast auf der Zillertaler Höhenstraße in …
Fahrer bewusstlos - Tourist verhindert Absturz von Reisebus
Geisterfahrer auf der Autobahn - drei Tote
Bei einem schweren Unfall mit einem Falschfahrer am Autobahndreieck Rüsselsheim haben am Samstagabend drei Menschen ihr Leben verloren.
Geisterfahrer auf der Autobahn - drei Tote
Almabtrieb: Kuh geht durch - elf Verletzte
Bei einem Fest anlässlich des Almabtriebs im Glottertal ist am Sonntag eine Kuh durchgegangen und hat elf Menschen verletzt - darunter drei Kinder.
Almabtrieb: Kuh geht durch - elf Verletzte

Kommentare