Letzte Chance für Häftling

Angebot: Eine Million Dollar statt Todesstrafe

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Riad - Durch ein ungewöhnliches Angebot könnte ein verurteilter Phillipine nun in letzter Sekunde der Todesstrafe entkommen. Schafft es seine Familie eine Million US-Dollar aufzutreiben, ist er gerettet.

Der 34 Jahre alte Philippine Joselito wurde im Jahr 2009 für den Mord seines sudanesischen Vermieters zum Tode verurteilt. Wenige Stunden vor seiner Exekution, hat der Häftling einem Online-Bericht des englischen "Telegraph" zufolge, nun eine letzte Chance bekommen, der Todesstrafe zu entgehen.

In Saudi Arabien hat die Familie die Möglichkeit, statt eines Strafvollzugs ein Blutgeld für den Verlust ihres Angehörigen zu fordern. Die Familie des Opfers hat demnach zugestimmt, die Strafe gegen Bezahlung von umgerechnet einer Million US-Dollar auszusetzen.

Vier Monate hat die Familie des Täters nun Zeit, die Summe zu besorgen und Josellito freizukaufen. Zehn Prozent soll sie bereits zusammen haben. Offenbar wurde auch die philippinische Regierung um Hilfe gebeten. 

vh

Letzte Worte aus der Todeszelle

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