Mann stirbt - Angehörige erst Tage später informiert

Westerstede - Peinliche Krankenhaus-Panne: Die Angehörigen eines 89 Jahre alten Mannes sind erst einige Tage später über dessen Tod im Bundeswehrkrankenhaus Westerstede informiert worden.

Der Rentner sei in der Nacht zum 4. Februar gestorben, sagte Chefarzt Christoph Rubbert am Mittwoch in Westerstede (Kreis Ammerland). Doch noch am 8. Februar habe ein Sohn, der sich telefonisch nach dem Zustand seines Vaters erkundigen wollte, nicht die Auskunft bekommen, dass der 89-Jährige schon seit einigen Tagen tot sei. Am selben Tag sei der Fehler dann bemerkt und die Familie informiert worden.

Die “Nordwest-Zeitung“ berichtete am Mittwoch, dass der Sohn sogar die Information bekommen habe, dass sein Vater in ein Altenheim im nahe gelegenen Rostrup zurückgebracht worden sei. Chefarzt Rubbert führte die Panne auf ein Kommunikationsdefizit zwischen dem Nacht- und dem Tagdienst in der Klinik am Todestag des 89-Jährigen zurück. Deshalb sei es nicht zu einer zügigen Information der Angehörigen gekommen. Er habe der Familie sein tiefstes Bedauern mitgeteilt, sagte Rubbert.

dpa

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