Furchtlose 69-Jährige

Angestellte vertreibt Räuber mit Papierstapel

  • schließen

Kaiserslautern - Der bewaffnete Mann, der am Sonntagabend eine Spielothek in Kaiserslautern überfiel, dachte sicher, er hätte leichtes Spiel mit der 69-jährigen Angestellten. Doch da irrte er sich.

Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte, betrat der Unbekannte den Raum mit den Spielautomaten, ging direkt zu der 69-Jährigen an den Tresen und bedrohte sie mit einer Schusswaffe. Doch die Seniorin hatte den Mann mit der tief ins Gesicht gezogenen Mütze und dem Schal, den er über den Mund gezogen hatte, bereits gesehen und den stillen Alarm ausgelöst.  

Als der Räuber die Angestellte aufforderte, ihm das Geld aus der Kasse zu geben, warf diese ihm geistesgegenwärtig einen Stapel Dokumente entgegen. Damit hatte der Mann überhaupt nicht gerechnet. Verdutzt machte er kehrt und flüchtete ohne Beute aus dem Laden.

Die Polizei hat die Fahndung nach dem Mann eingeleitet.

dpa/hn

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Der Polizei entwischt: Am Bodensee läuft dieser Mörder jetzt frei herum
Die Menschen am Bodensee haben Angst: Dort ist den Behörden ein verurteilter Mörder entwischt. Die Polizei hat eine Großfahndung eingeleitet.
Der Polizei entwischt: Am Bodensee läuft dieser Mörder jetzt frei herum
Deutsche spenden immer mehr
Für den guten Zweck geben Menschen in Deutschland immer mehr Geld aus. Besonders hoch ist das Spendenaufkommen rund um Weihnachten. Bei der Zahl der Spender gibt es …
Deutsche spenden immer mehr
Großbrand auf Schrottplatz: bis zu 1000 Autowracks in Flammen 
Bei einem Feuer auf einem Schrottplatz sind bis bis zu 1000 Autowracks ausgebrannt.
Großbrand auf Schrottplatz: bis zu 1000 Autowracks in Flammen 
Unicef verhindert, dass Minderjährige an Männer verkauft werden
Es war ein Morgen wie jeder andere. Imamatou ging in die Schule und traf dort ihre Freundinnen. Die waren ganz aufgeregt, fragten: „Stimmt das wirklich, Du heiratest?“ …
Unicef verhindert, dass Minderjährige an Männer verkauft werden

Kommentare