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Der obere Teil des Doppeldecker-Busses explodierte mitten auf der Lambeth-Brücke.

Verblüffende Auflösung

Doppeldecker-Bus explodiert: Terror-Angst in London

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London - Ein roter Doppeldecker-Bus, der mitten in London explodiert ist, hat am Sonntag Angst und Schrecken ausgelöst. Erinnerungen an die Anschläge von 2005 kommen hoch, doch das war wirklich los:

+++ Update vom 22. März 2017: Medienberichten zufolge fielen am Mittwochnachmittag vor dem britischen Parlament in London mehrere Schüsse. Hatte der Angriff einen terroristischen Hintergrund? Alle Informationen erhalten Sie im News-Ticker auf Merkur.de.

Die Explosion eines roten Doppeldeckerbusses in London hat Anwohner einen Riesen-Schrecken eingejagt - erst hinterher wurde ihnen klar, dass es sich um eine Szene für einen Filmdreh gehandelt hatte. Der Bus überquerte gerade die Lambeth-Brücke unweit des Parlaments, als der obere Teil explodierte und ein Feuerball in die Luft stieg.

Die britische Autorin Sophie Kinsella, die Zeugin der Detonation war, twitterte: "Das nächste Mal, wenn ihr einen Bus auf der Lambeth Brücke in die Luft jagt, sagt uns das am besten vorher, damit die Kinder sich nicht total erschrecken."

"P.S. Ich war auch total verängstigt", schrieb sie hinterher noch auf Twitter, "Sah sehr echt aus."

In Wirklichkeit handelte es sich um eine kontrollierte Explosion für eine Szene in dem Actionfilm "The Foreigner" mit Jackie Chan und Pierce Brosnan. Für die Dreharbeiten war die Brücke gesperrt worden, zudem hatten die Produzenten Anwohner und Geschäfte vorgewarnt.

"Wenn Sie das heute morgen auf der Lambeth-Brücke gesehen habe, machen Sie sich keine Sorgen, es war für einen Film und kein echter Vorfall", schrieb die Feuerwehr später auf Twitter.

Ein Mitglied des Parlaments, Nigel Huddleston, twitterte eine Videoaufnahme der Explosion.

Bei einigen Londonern weckte der Vorfall jedoch Erinnerungen an die Anschläge vom 7. Juli 2005, als sich Männer mit Bomben in ihren Rucksäcken in der U-Bahn und in einem Bus in die Luft sprengten. Damals wurden 56 Menschen getötet und 700 verletzt.

dpa/AFP/mt

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