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Für die Tötung eines mutmaßlichen Schutzgelderpressers soll ein Koch nach dem Willen der Hamburger Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten erhalten.

War es Notwehr?

Leiche in Lokal einbetoniert: Verteidiger fordert Freispruch

Hamburg - Ein 52-jähriger Koch soll einen mutmaßlichen Schutzgelderpresser bei einer Rangelei per Kopfschuss getötet haben. Die Anklage fordert jetzt drei Jahre Haft.

Für die Tötung eines mutmaßlichen Schutzgelderpressers soll ein Koch nach dem Willen der Hamburger Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten erhalten. Er habe sich des Totschlags schuldig gemacht, allerdings in einem minderschweren Fall, hieß es am Montag im Plädoyer der Staatsanwaltschaft.

Der 52 Jahre alte Koch hatte den mutmaßlichen Schutzgelderpresser am 30. September vergangenen Jahres bei einer Rangelei in seinem Restaurant mit einem Kopfschuss getötet, wie er zum Prozessauftakt gestanden hatte. Die Leiche des 49-Jährigen habe er in eine Grube im Nebenraum des Lokals in der Nähe des Hauptbahnhofs gezogen und mit Baumaterial zugedeckt.

Sein Verteidiger schilderte die Tat als Notwehrhandlung und beantragte Freispruch. Die Strafkammer am Landgericht will ihr Urteil an diesem Mittwoch verkünden.

dpa

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