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Schulbusse in Los Angeles: 640 000 Schüler sind nach einer Drohung nnoch vor Unterrichtsbeginn wieder nach Hause geschickt worden. Foto: Pual Buck

Anschlagsdrohung in Los Angeles vermutlich schlechter Scherz

Los Angeles (dpa) - Die per E-Mail verschickte Anschlagsdrohung gegen Schulen in Los Angeles war offenbar nicht echt.

"Einer vorläufigen Bewertung zufolge war es ein Scherz, um Schulbezirke in großen Städten zu stören", teilte der ranghöchste Demokrat im Geheimdienstausschuss des Abgeordnetenhauses, Adam Schiff, am Agabend auf Twitter mit. Die Ermittlungen dauerten aber noch an.

In New York, wo es nach Angaben der Polizei eine fast identische Drohung gegeben hatte, war diese als nicht glaubwürdig eingestuft worden. Polizeichef William Bratton bezeichnete die Maßnahmen in Los Angeles als "Überreaktion" und warnte vor Panikmache. Dort sollten alle 900 Schulen nach möglichen Sprengsätzen oder Waffen durchsucht werden. Ob sie Mittwoch wieder öffnen können, blieb zunächst unklar.

In Los Angeles waren rund 640 000 Schüler vom Vorschulalter bis zur zwölften Jahrgangsstufe noch vor Unterrichtsbeginn aufgefordert worden, nicht zum Unterricht zu kommen. Wer bereits auf dem Weg war, wurde beim Eintreffen in der Schule wieder nach Hause geschickt. Nach Angaben der Schulbehörde wurde die E-Mail von einem Computer gesendet, dessen IP-Adresse in Frankfurt angesiedelt sein soll.

Polizei New York via Twitter

Schiff auf Twitter

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