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Die Atomkraftgegner demonstrieren gegen die Castor-Transporte nach Russland.

Anti-Castor-Demos in 50 deutschen Städten geplant

Greifswald - Mit Demonstrationen, Kundgebungen und Lampionumzügen wollen ab Montag Atomkraftgegner in etwa 50 deutschen Städten gegen die für Mitte Dezember erwarteten Castor-Transporte protestieren.

Zum Auftakt würden am Montag zu sogenannten Montagsspaziergängen unter dem Motto “Atommülltransporte? Non! Njet! Nix da!“ Tausende Menschen erwartet, teilte das Lüneburger Aktionsbündnis gegen Atom am Samstag mit. “Mit uns wird es keine Transporte in stiller Nacht geben“, sagte Bündnis-Sprecherin Freya Rudek. Man werde den Transporten zu trauriger Popularität verhelfen, damit die ständigen Gefahren von Atomtechnologie nicht in Vergessenheit gerieten. Zugleich richteten sich die Proteste gegen die Verlängerung der Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke.

Zu den Höhepunkten vor den Castor-Transporten gehört eine große Auftaktkundgebung am Samstag (11.12.) in Greifswald, zu der etwa 3.000 Teilnehmer erwartet werden. Einen Tag später wollen Aktivisten mit einer bunten Demonstration am Zwischenlager Ahaus (Nordrhein-Westfalen) gegen den Atommülltransport nach Russland protestieren. In den Folgetagen sind nach Angaben der Anti-Atom-Bewegung zahlreiche Sitzblockaden und andere Aktionen entlang der Transportrouten vorgesehen.

dapd

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