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 "Fappy, der Anti-Masturbations-Delfin" hat sogar eine Facebook-Seite.

Verwirrung um Aufklärungs-Kampagne

Anti-Masturbations-Delfin an US-Grundschulen?

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Missouri - Fappy, der Anti-Masturbations-Delfin, sorgt derzeit für Verwirrung im Internet. In den USA soll das fragwürdige Maskottchen Schulen besuchen und die Kinder über die Gefahren der Selbstbefriedigung aufklären.

Dass die Amerikaner den Ruf einer eher prüde Nation haben, ist keine Neuigkeit. Keuschheitskampagnen werden nicht nur von der Regierung gefördert, auch in der Gesellschaft steht das Motto "Kein Sex vor der Ehe" hoch im Kurs. Soweit so gut, doch ein Feldzug gegen die enormen Gefahren von Selbstbefriedigung, das schießt dann doch den Vogel ab. Berichte über eine derartige Kampagne kursieren zur Zeit im Internet. "Fappy, der Anti-Masturbations-Delfin" heißt die angebliche Erfindung, die amerikanische Kinder vor den Gefahren der Selbstbefriedigung warnen soll und über die unter anderem die Online-Zeitung ZEITjUNG.de berichtet. Als lebensgroßer Plüsch-Delfin zieht das Maskottchen Fappy demnach durch Amerikas Grundschulen und klärt Kleinkinder auf.

Tatsächlich gibt es bei Facebook eine eigene Seite von Fappy. Nach den dortigen Angaben, hat es sich der Delfin zusammen mit der Organisation "STOP Masturbation NOW" zur Aufgabe gemacht, Kinder über die gefährlichen Folgen der Selbstbefriedigung aufzuklären. In der Info der Facebook-Seite von "STOP Masturbation NOW" stößt man wiederum auf folgende Standpunkte: "Masturbation ist der erste Weg zur Vergewaltigung. Es führt zu sexuellen Fehlfunktionen, zerstört familiäre Werte und ist eine der Hauptgründe von Krankheiten“.

Gerüchte um Fappy-Doku von Michael Moore

Im Zusammenhang mit Fappy kam nun sogar der Name von Regisseur Michael Moore ("Bowling for Colombine) ins Spiel. Arbeitet er wirklich an einer Dokumentation über den fragwürdigen Delfin? Das zumindest behauptet die Internetseite fappythemovie.com. Dort ist sogar eine angebliche Pressemitteilung von Michael Moore zu finden, die den Film mit dem Namen "Fappy" für Anfang Dezember ankündigt. Belegt werden die Pläne dort mit Ausschnitten aus Michael Moores Twitter-Seite.

Fappy - groß angelegte Satire-Aktion

Doch offenbar darf die ganze Aktion nicht ernst genommen werden. Auf Moores Twitter-Profil sucht man nach besagten Tweets vergeblich. Und bei genauerem Hinsehen der Fappy-Facebookseite wird klar, dass es sich bei Fappy eigentlich nur um einen - groß angelegten - Scherz handeln kann. Zu überspitzt sind die Posts und Kommentare dort. Auch laut ZEITjUNG.de, hat sich die Geschichte inzwischen als Satire-Aktion herausgestellt.

vh

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