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Verfolgt von Astronomen auf der ganzen Welt hat der Asteriod „2012 DA14“ am Freitagabend die Erde passiert. Um 20.24 Uhr deutscher Zeit hatte der Himmelskörper mit 27 800 Kilometern seinen erdnächsten Punkt erreicht.

Um 20.24 Uhr deutscher Zeit

Asteroid "2012 DA14" an Erde vorbeigerast

New York - Verfolgt von Astronomen auf der ganzen Welt hat der Asteriod „2012 DA14“ am Freitagabend die Erde passiert. Um 20.24 Uhr deutscher Zeit hatte der Himmelskörper mit 27 800 Kilometern seinen erdnächsten Punkt erreicht.

Damit war der Asteroid dichter an der Erde als viele Satelliten und weit näher dran als der Mond. Zu sehen war er allerdings nur mit guten Ferngläsern. Dennoch war in der Geschichte der modernen Astronomie noch kein Himmelskörper der Erde so nahe gekommen wie „2012 DA14“.

Nur Stunden zuvor war in Russland ein Meteorit eingeschlagen und hatten etwa 1200 Menschen verletzt, vor allem durch umherfliegende Glassplitter. Beide Himmelskörper hätten aber nichts miteinander zu tun, betonten Experten. „Was für ein aufregender Tag“, sagte Nasa-Forscher Paul Chodas. „Das ist heute wie auf der Schießbahn mit gleich zwei Himmelskörpern.“ Chodas schätzte den russischen Meteoriten auf einen Durchmesser von 15 Metern. Das sei ein Drittel von „2012 DA14“. „Wir sehen, was dieser Einschlag schon angerichtet hat und sind deshalb sehr froh, dass der Asteroid an uns vorbeipfeifft.“

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dpa

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