Coronavirus - Impfung: Astrazeneca: Uniklinik setzt Corona-Impfung für Risikogruppen aus (Symbolfoto).
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Astrazeneca: Uniklinik setzt Corona-Impfung für Risikogruppen aus (Symbolfoto).

Nebenwirkung bei Covid-19-Impfstoff

Astrazeneca: Nach Todesfall - Uniklinik setzt Impfung für Risikogruppen aus

Der Astrazeneca-Impfstoff gerät erneut in die Schlagzeilen. Eine Klinikmitarbeiterin in Deutschland ist nach einer Impfung verstorben. Die betroffene Uniklinik setzt Impfung für Risikogruppen aus.

Update vom 26. März, 15.54 Uhr: Zwölf Tage nach einer Astrazeneca-Impfung starb eine Krankenschwester (49) der Uniklinik Rostock. Die Klinik will nun bestimmte Personengruppen vorerst nicht mehr den Astrazeneca-Impfstoff verabreichen. Einen weiteren Todesfall nach einer Astrazeneca-Impfung bestätigt der Kreis Euskirchen (NRW)am Samstag (27. März). Ob es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt, wird aktuell untersucht.

Wie der Radiosender NDR 1 Radio MV berichtet, sollen die Impfungen bei Menschen mit Bluthochdruck oder Übergewicht sowie bei Frauen, die die Pille nehmen ausgesetzt werden. Etwa 1.000 Mitarbeiterinnen und Patienten der Unimedizin Rostock seien bisher mit dem Impfstoff geimpft werden, sagte ein Sprecher laut NDR. Und, AstraZenca sei ein gut wirkender Impfstoff. Derzeit stehe die Klinik mit dem Paul-Ehrlich-Institut in Kontakt. Informationen stünden noch aus. Auch, wann Zweitimpfungen durchgeführt werden sollen.

Eine Obduktion soll die Todesursache der 49-Jährigen verstorbene klären. Die Frau sei nach Angaben der Unimedizin am Mittwochabend in der Klinik für Neurologie gestorben (siehe Erstmeldung unten).

Klinik-Mitarbeiterin stirbt nach Astrazeneca-Impfung

Erstmeldung vom 26. März 2021

Rostock - Die Wirksamkeit des Astrazeneca-Impfstoffs wurde zweifelsfrei nachgewiesen, doch noch immer sorgt das Vakzin regelmäßig für Schlagzeilen. Während in Österreich eine Krankenschwester kurz nach der Verabreichung des Wirkstoffs gestorben war und eine Kollegin schwer erkrankt im Krankenhaus versorgt werden musste, meldete auch Dänemark zwei schwer erkrankte Krankenhausmitarbeiter. Einer von ihnen soll nach der Impfung des Astrazeneca-Impfstoffs verstorben sein. Nun ereignete sich offenbar ein weiterer Fall in Deutschland, eine 49-Jährige sei wenige Tage nach der Impfung verstorben.

Astrazenca-Impfung in Deutschland: Frau stirbt in Rostock - Sie hatte offenbar eine Hirn-Thrombose erlitten

Wie die Unimedizin Rostock erklärt, verstarb die 49-Jährige elf Tage nach der Verabreichung des Astrazeneca-Wirkstoffs. Demnach soll es einen Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen der Impfung und den schweren Komplikationen geben. Ein endgültiger Zusammenhang müsse jedoch abschließend geklärt werden. Erste Untersuchungen hatten jedoch offenbar ergeben, dass die Mitarbeiterin der Klinik eine Thrombose im Hirn erlitten hatte.

Wie die Unimedizin Rostock weiter berichtet, sei die 49-Jährige am Mittwoch in der Klinik für Neurologie verstorben. Auch bei ihr soll es sich um eine Mitarbeiterin der Klinik handeln. Es gebe es erste Hinweise auf einen „impfindizierten Zwischenfall im Nachgang einer Covid-19-Erstimpfung mit dem Impfstoff AstraZeneca“. Wie der NDR den Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Christian Schmidt zitiert, sei ein abschließender Zusammenhang zwar bislang nicht bestätigt, der Vorfall sei jedoch dem Paul-Ehrlich-Institut gemeldet worden.

Frau stirbt nach Astrazeneca-Impfung: Krankenhaus-Mitarbeiterin war Risikopatientin

Wie Schmidt gegenüber dem NDR 1 Radio bestätigte, wurde die Frau in ihrem Zuhause von ihrem Ehemann bewusstlos aufgefunden. Elf Tage zuvor wurde der Frau der Impfstoff verabreicht, kurz danach hätte sie jedoch nur unter leichten Symptomen gelitten. Schmidt erklärte weiter, dass die 49-Jährige gewisse Risikofaktoren gehabt hätte. Die Krankenhaus-Mitarbeiterin soll noch an diesem Freitag obduziert werden.

Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Christian Schmidt verdeutlichte gegenüber dem Portal, dass nun rasch geklärt werden müsse, ob Personen mit Risikofaktoren in Zukunft überhaupt mit dem Astrazeneca-Vakzin geimpft werden dürften. Im Gespräch mit der Ostsee-Zeitung erklärte Schmidt: „Wir haben uns intern verständigt, dass wir vorerst keine Menschen mit Übergewicht oder Bluthochdruck mit dem Impfstoff von Astrazeneca impfen.“ Die betroffene Krankenschwester habe unter Bluthochdruck und Übergewicht gelitten, sie habe zudem die Anti-Baby-Pille genommen.

Astrazeneca-Impfung gefährlich? Forscher aus Deutschland meldeten im März den großen Durchbruch

Die EMA hat für die Verabreichung des Vakzins grünes Licht gegeben, der Nutzen des Impfstoffs sei für die Bevölkerung zu groß. Nebenwirkungen nach einer Verabreichung seien hingehen sehr selten. Forscher aus Deutschland verzeichneten währenddessen eine bahnbrechende Entdeckung. Sie konnten die Ursachen für die schweren Hirn-Thrombosen nach der Verabreichung des Astrazeneca-Impfstoffs nachweisen.

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