Im zweiten Quartal sollen 70 Millionen Dosen Corona-Impfstoff nach Deutschland geliefert werden - kommt die Impf-Kampagne dann endlich in Schwung? (Symbolbild)
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Impfungen mit Astrazeneca für Menschen unter 60 Jahren sind in Berlin vorerst gestoppt (Symbolbild).

Neue Daten zu Nebenwirkungen

AstraZeneca: „Vorsichtsmaßnahme“ – Berlin stoppt Impfungen für unter 60-Jährige

Impfungen mit Astrazeneca für Menschen unter 60 Jahren sind in Berlin vorerst gestoppt. Auch die Kliniken reagieren auf Fälle von Hirnvenenthrombosen in Deutschland.

Laut Paul-Ehrlich-Institut sind bis zum 29. März 31 Fälle einer Hirnvenenthrombose in zeitlichem Zusammenhang mit einer AstraZeneca-Impfung gemeldet worden, neun davon mit tödlichem Ausgang. In 29 Fällen sind Frauen zwischen 23 bis 63 Jahren betroffen. Das berichtet HEIDELBERG24*. Nach dem Tod einer 47-Jährigen und der schwerwiegenden Erkrankung einer 28-Jährigen an einer Hirnvenenthrombose hat der Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen die Corona-Impfung mit dem Wirkstoff von AstraZeneca für Frauen unter 55 gestoppt.

Auch die Berliner Kliniken Charité und Vivantes ziehen nach und kündigen einen Impfstopp für unter 55-Jährige an. Schnell meldet sich Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci zu Wort und gibt bekannt, die Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff des Herstellers AstraZeneca für Menschen unter 60 Jahren auszusetzen*. Die Ständige Impfkommission (Stiko) könnte für das Vakzin von AstraZeneca eine geänderte Altersempfehlung ankündigen. Das Präparat wird dann nur noch für Menschen über 60 Jahre empfohlen werden. *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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