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Ein europäisches Astronomenteam hat das bislang fernste kosmische Leuchtfeuer (künstlerische Dastellung) entdeckt.

Astronomen machen spektakuläre Entdeckung

Los Angeles - Europäische Astronomen haben das bislang am weitesten von uns entfernte und damit älteste Objekt im Universum entdeckt.

Das Licht von diesem sogenannten Quasar brauchte fast 13 Milliarden Jahre bis es die Erde erreichte. Er existierte damit schon, als das Universum gerade einmal 770 Millionen Jahre alt war - ein Kind in kosmischen Standards. Über ihre Entdeckung berichteten die Forscher am Donnerstag in der Ausgabe des Magazin “Nature“.

Ein Quasar ist ein quasi stellares Objekt, also etwas, das so aussieht wie Stern. Tatsächlich handelt es sich um den leuchtend hellen Kern einer Galaxie, der durch die große Entfernung von der Erde wie ein Stern wirkt.

Das Schwarze Loch im Zentrum der Galaxie hat zur Überraschung der Forscher die zweimilliardenfache Masse der Sonne. Wie es zu einem so frühen Zeitpunkt in der Entstehung des Universums so groß werden konnte, ist den Astronomen ein Rätsel. Der an der Entdeckung nicht beteiligte Forscher Chris Willott vom Canadian Astronomy Data Center nannte den Quasar ein “Monster“, das gegenwärtige Theorien zum Wachstum Schwarzer Löcher infrage stellen könnte. “Die Existenz dieses Quasars wird einigen Theoretikern schlaflose Nächte bescheren.“

Der neue Quasar mit dem Namen ULAS J1120+0641 wurde mit dem britischen Infrarot-Teleskop auf dem Mauna Kea auf Hawaii entdeckt und auch schon durch andere Teleskope bestätigt.

dapd

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