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Bei dem Brand wurden mindestens vier Menschen verletzt

Keine Hinweise auf Anschlag

Asylbewerberheim in Flammen - neun Verletzte

Stuttgart - Flammen schlagen aus dem Heim, Asylbewerber springen aus Fenstern und seilen sich mit einem Bettlaken aus dem oberen Stockwerk ab. Mehrere Menschen verletzen sich.

In Stuttgart sind bei einem Feuer in einem Asylbewerberheim am Samstagmorgen mindestens neun Menschen verletzt worden. "Wir haben aber keine Hinweise auf einen Anschlag von außen", sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa. Die Brandursache sei noch unklar. Laut Deutschem Rotem Kreuz wurde ein Mensch mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Acht weitere Bewohner erlitten leichte Verletzungen, die meisten Rauchgasvergiftungen.

Stuttgart: Asylbewerberheim in Flammen

Rund 40 Bewohner hatten sich am Morgen selbstständig aus dem dreistöckigen Haus retten können. Das Gebäude sei akut einsturzgefährdet, berichtete die Polizei, was auch die Ermittlungen erschwere. Nach Angaben der Stadt sind insgesamt 65 Asylbewerber betroffen, 35 konnten kurzfristig in ähnlichen Unterkünften untergebracht werden. Für die anderen suche man nach einer Lösung, versicherte ein Sprecher.

Kurz vor 6 Uhr war der erste Notruf bei der Polizei eingegangen. Als die Feuerwehr eintraf, brannte das Haus im Ortsteil Heumaden schon lichterloh. Zwei Bewohner sprangen laut Polizei aus dem Fenster, ein Mann seilte sich mit einem zusammengeknoteten Bettlaken ab. Die Ermittler konnten das Gebäude zunächst nicht betreten. Ein Bagger habe am Mittag damit begonnen, Gebäudeteile abzutragen, damit man an die Zimmer komme.

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