+
Menschen werden in Fukushima auf erhöhte Radioaktivität überprüft.

Atomenergiebehörde stuft AKW-Unglück hoch

Tokio - Die japanische Atomenergiebehörde hat das Reaktorunglück von Fukushima von 4 auf 5 in der 7-stelligen Skala hochgestuft.

Live-Ticker: Die Atom-Katastrophe in Japan

Stufe 4 beschreibt einen Vorfall mit lokalen Konsequenzen, Stufe 5 ein Unfall mit weitergehenden Folgen. In der havarierten Nuklearanlage bleibt die Lage kritisch. Im Reaktor 1 ist der Wasserpegel nach Angaben der japanischen Atomaufsicht NISA inzwischen derart niedrig, dass er von den Messgeräten nicht mehr eindeutig erfasst wird, wie eine NISA-Sprecherin der Nachrichtenagentur dapd sagte.

Japan-Katastrophe: Die Bilder vom Donnerstag

Japan-Katastrophe: Die Bilder vom Donnerstag

Auch in den Reaktoren 2 und 3 habe sich die Lage nicht verbessert. Dort lägen die Brennstäbe auf 1,40 Meter beziehungsweise bis zu 2,30 Meter frei. Die Gefahr einer Kernschmelze bleibt damit akut. Feuerwehrfahrzeuge des Militärs spritzen weiterhin ununterbrochen tausende Liter Wasser auf die beschädigten Reaktoren, um die Kernbrennstäbe zu kühlen, denen eine Überhitzung droht.

Japan befindet sich nach den Worten des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Yukiya Amano, im Kampf gegen einen Super-GAU in einem Wettlauf gegen die Zeit. Dies sagte Amano nach einem Treffen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Naoto Kan.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Musste Frau aus religiösen Gründen sterben? 
Heilbronn - Er soll eine schlafende Seniorin getötet und danach arabische Schriftzeichen mit religiösen Botschaften im Haus hinterlassen haben. Vor dem Heilbronner …
Musste Frau aus religiösen Gründen sterben? 
56 Schnäpse: Barbesitzer nach tödlichem Wettsaufen verurteilt
Clermont-Ferrand - Weil der Mann hinter der Theke nicht einschritt, hat ein Mann in Frankreich 56 Schnäpse geext. Der Bar-Rekord war ihm damit zwar sicher - sein Tod …
56 Schnäpse: Barbesitzer nach tödlichem Wettsaufen verurteilt
Mann (21) erwürgt Mutter und lässt das Baby im Stich
Wuppertal - Drama in einem Wuppertaler Mehrfamilienhaus: Neben der Leiche einer 20-jährigen Mutter liegt ihr schreiendes, drei Monate altes Baby. Die Obduktion ergibt, …
Mann (21) erwürgt Mutter und lässt das Baby im Stich
Heftige Schneefälle sorgen in Spanien für Chaos
Valencia - Rund 2000 Menschen haben im Osten Spaniens die Nacht zum Freitag bei eisigen Temperaturen auf einer eingeschneiten Autobahn verbracht.
Heftige Schneefälle sorgen in Spanien für Chaos

Kommentare