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Feuerwehrleute stehen neben einem ausgebrannten Pkw vor dem Rathaus. Schockmomente in der niedersächsischen Kleinstadt Verden:

Hoher Sachschaden

Attacke gegen Verdener Rathaus: Das war das Motiv

Verden - Am Sonntagmorgen erlebte die niedersächsische Stadt Verden einen Schockmoment: Ein Auto raste gegen die Wand des Rathauses. Nun ist klar aus welchem Grund die Tat geschah.

Die Auto-Attacke auf das Rathaus der niedersächsischen Kleinstadt Verden war ein Racheakt. Das haben die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft erhärtet. Der Mann am Steuer habe gegen eine Baugenehmigung für ein Mehrfamilienhaus auf seinem Nachbargrundstück protestieren wollen, wie die Anklagebehörde am Dienstag mitteilte.

Der 47-Jährige habe ausgesagt, dass er seinem Ärger über die von ihm als ungerecht empfundenen Beeinträchtigungen Luft machen wollte. Beim Anschlag auf das Rathaus am Sonntagmorgen habe der Mann das Gebäude nach eigenem Geständnis mit einer Explosion vollkommen zerstören wollen. Dazu hatte er eine Propangasflasche in sein Auto geladen, die aber durch die eingebaute Sicherheitsvorrichtung nicht explodierte. Verletzt wurde niemand. Jedoch entstand sehr großer Sachschaden. Über das Motiv wurde lange gerätselt.

dpa

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