"Auf Wiedersehen - bis bald"

Trier/München - Mit Kerzen in den Händen haben rund 60 Menschen am frühen Mittwochmorgen den scheidenden Trierer Bischof Reinhard Marx nach München verabschiedet. Sie hatten sich in der Moselstadt in der Nähe des Doms und bei der Auffahrt auf die Autobahn postiert, um dem neuen Erzbischof von München und Freising ein letztes Mal zuzuwinken.

Das waren die letzten Worte der bisherigen Trierer Bischofs, Reinhard Marx: "Auf Wiedersehen - bis bald" habe er nach Angaben eines Sprechers des Bistums Trier zu den Menschen gesagt, die sich am Straßenrand postiert hatten, als der Bischof seine Reise nach München antrat.

Bei den Frühaufstehern handelte es sich vor allem um ehemalige Mitarbeiter des Bischofs. Sie verabschiedeten ihn mit einem Kerzen-Spalier nach Bayern. "Der Bischof war sichtlich überrascht", sagte der Sprecher. Auf seiner Fahrt wurde Marx begleitet von Prälat Georg Holkenbrink und Kaplan Frank Kleinjohann.

Am letzten Abend in Trier hatte Marx noch einmal mit dem Domkapitel zusammengesessen und im Dom gebetet. Bereits am Mittwochmittag sollte der 54-Jährige im Erzbistum München in der Benediktinerabtei Scheyern empfangen werden. Am Nachmittag stand die offizielle Begrüßung des gebürtigen Westfalen auf dem Marienplatz in München auf dem Programm. Am Samstag wird Marx im Münchner Liebfrauendom als Nachfolger von Kardinal Friedrich Wetter eingeführt. Marx war sechs Jahre lang Bischof von Trier.

dpa

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