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Der Wachwechsel vor dem Buckingham Palast in London ist ein Touristenmagnet.

Nach Anschlag in Berlin

Aus Terror-Angst: Änderungen bei Londoner Touristen-Attraktion

London - Die britische Polizei hatte nach dem Lkw-Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt die Sicherheitsmaßnahmen vor dem Buckingham Palace erhöht. Das hat Konsequenzen.

Aus Sicherheitsgründen ändert sich der Zeitplan für den bei London-Besuchern beliebten Wachwechsel vor dem britischen Königspalast. Wie der Buckingham-Palast am Donnerstag mitteilte, findet der Wachwechsel ab dem 16. Januar an festgelegten Wochentagen statt, und zwar immer montags, mittwochs, freitags und sonntags. Zudem wird die Zeremonie um eine halbe Stunde vorverlegt. Sie findet jetzt nicht mehr um 11.30 Uhr Ortszeit statt, sondern schon um 11.00 Uhr.

Zudem wurde der Verkehr vor dem Palast während des Wachwechsels verboten, um Anschlägen vorzubeugen. Geplant war eine dreimonatige Testphase, doch nach dem Berliner Anschlag wurde das Vorhaben beschleunigt. Es soll nun dauerhaft gelten.

Bisher hatte der Wachwechsel von Woche zu Woche an unterschiedlichen Tagen stattgefunden. Von April bis Ende Juli fand die Zeremonie täglich statt. Sie lockt viele Besucher an.

Anfang Dezember warnte der Chef des britischen Auslands-Geheimdienstes MI6, Alex Younger, sein Land stehe vor noch "nie dagewesenen" terroristischen Gefahren. Erstmals seit seinem Amtsantritt 2014 trat Younger am Donnerstag vor die Öffentlichkeit und warnte vor der "mörderisch effizienten" Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS). Seit August 2014 gilt in Großbritannien die zweithöchste von fünf Terrorwarnstufen.

afp

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