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Das ausgebüxte Nashorn sorge für Angst und Schrecken in der nepalesischen Stadt Hetauda.

Aus Schutzgebiet ausgebrochen

Video: Nashorn wütet in Nepal - eine Frau tot

Kathmandu - Ein wildes Panzernashorn hat in Nepal eine Frau getötet und sechs Menschen verletzt. Das Tier brach aus einem Schutzgebiet aus und wütete auf einem Markt im Distrikt Hetauda.

Nach Polizeiangaben vom Montag lief das Tier rund 20 Kilometer aus dem Chitwan Nationalpark bis in die Stadt Hetauda. Dort machte es laut Polizeisprecher Shishu Sharma Jagd auf Fußgänger und Autos. Eine 61-Jährige wurde getötet, sechs weitere Menschen verletzt. Experten sollten versuchen, das Tier zu betäuben.

Die Behörden forderten zudem Unterstützung durch speziell trainierte Elefanten an, die das Nashorn in die Enge treiben und in das Schutzgebiet zurückführen sollten. In Nepal leben nach jüngsten Zählungen mehr als 530 Panzernashörner. Nach Angaben der Tierschutzorganisation WWF haben viele Parks in Indien und Nepal die maximale Zahl an Nashörnern erreicht, die darin leben können. Deswegen kommt es immer wieder zu Konflikten mit Menschen, die am Rande der Parks leben.

Allerdings ging die Anzahl der Panzernashörner durch Wilderei im Verlauf des vergangenen Jahrhunderts stark zurück. Die Hörner gelten in China und Südostasien als Potenzmittel, auf dem Schwarzmarkt werden hohe Preise dafür gezahlt.

dpa/AFP

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