Kritiker werfen der Polizei vor, durch "grobe Gewalt" den Tod von zwei Schwarze verschuldet zu haben. Foto: Lauren Hurley
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Kritiker werfen der Polizei vor, durch "grobe Gewalt" den Tod von zwei Schwarze verschuldet zu haben. Foto: Lauren Hurley
Polizisten passieren bei ihrem Einsatz in Hackney einen roten Doppeldeckerbus. Foto: Lauren Hurley
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Polizisten passieren bei ihrem Einsatz in Hackney einen roten Doppeldeckerbus. Foto: Lauren Hurley
Gegenstände liegen in der Kingsland Road in Hackney auf der Straße. Foto: Lauren Hurley
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Gegenstände liegen in der Kingsland Road in Hackney auf der Straße. Foto: Lauren Hurley
Die Polizei war mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Foto: Lauren Hurley
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Die Polizei war mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Foto: Lauren Hurley
Brennende Barrikaden beim Protest in London. Foto: Lauren Hurley/Press Association Images
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Brennende Barrikaden beim Protest in London. Foto: Lauren Hurley/Press Association Images
Demonstranten blockieren die Fahrt eines Lastwagens in Hackney. Foto: Lauren Hurley
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Demonstranten blockieren die Fahrt eines Lastwagens in Hackney. Foto: Lauren Hurley

Brennende Barrikaden

Londoner Demonstration gegen Polizeigewalt eskaliert

Kurz nach seiner Festnahme stirbt ein junger Mann. Wieder kommt es zu Ausschreitungen gegen die Londoner Polizei. Scotland Yard wird unverhältnismäßige Gewalt vorgeworfen.

London (dpa) - Eine Woche nach dem Tod eines Schwarzen ist es bei Protesten gegen Polizeigewalt in London zu Ausschreitungen gekommen. Die Demonstranten warfen am späten Freitagabend im Stadtbezirk Hackney Flaschen und Feuerwerkskörper auf Polizisten.

Sie versperrten Straßen mit Barrikaden, die teils angezündet wurden, schlugen Schaufensterscheiben ein und demolierten einen Lastwagen.

Ein Demonstrant wurde festgenommen, wie Scotland Yard am Samstag mitteilte. Ein Polizist und ein Fahrradfahrer erlitten Verletzungen.

Am Samstag vor einer Woche war ein 20-jähriger Schwarzer vor der Polizei in ein Geschäft geflüchtet. Nach nicht verifizierten Videoaufnahmen versuchte mindestens ein Polizist, den Mann zu überwältigen und auf dem Boden zu bändigen. Plötzlich war der 20-Jährige regungslos. Er starb in einer Klinik. Kritiker warfen der Polizei grobe Gewalt vor, auch auf Twitter (#JusticeForRash).

Polizisten gaben britischen Medienberichten zufolge an, der Mann habe versucht, ein Päckchen hinunterzuschlucken, das sie aus seinem Rachen entfernen wollten. Der Tod des 20-Jährigen wird jetzt von einer unabhängigen Kommission untersucht.

Die Kommission prüft auch einen Todesfall vom Juni. Demonstranten hatten der Polizei ebenfalls vorgeworfen, durch "brutale Gewalt" bei einer Kontrolle einen dunkelhäutigen Mann getötet zu haben. Proteste eskalierten, mehrere Polizisten wurden dabei verletzt. Ein erstes Obduktionsergebnis zeigte, dass der Tote Päckchen in seinem Rachen hatte. Ob es sich dabei um Drogen handelte, wurde nicht mitgeteilt.

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