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Tamra McBeath-Riley,  Phu Tran und Claire Hockridge brachen zusammen ins Outback auf. Nach zwölf Tagen ist nur Tamra wieder aufgetaucht 

Tragödie bei Ausflug

Leiche bei Suche nach Vermisster in Australiens Outback gefunden - Polizei äußert Verdacht

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Zwei Freunde hatten nach einer Autopanne in Australiens Outback überlebt. Nach tagelanger Suche hat die australische Polizei nun eine Leiche gefunden und vermutet das Schlimmste.

  • Eine Spitztour in Australiens Outback nahm für drei Freunde ein tragisches Ende.
  • Nach einem Unfall müssen sie tagelang in der Wüste ausharren.
  • Zwei Freunde überlebten wie durch ein Wunder - nach tagelanger Suche hat die Polizei nun eine Leiche gefunden. 

Frauenleiche in Australiens Outback gefunden 

Update vom 4. Dezember 2019: Bei der Suche nach einer dritten Vermissten in Australiens Outback ist eine Frau tot aufgefunden worden. Bei der entdeckten Leiche handle es sich vermutlich um Claire Hockridge, teilte die Polizei im Bundesterritorium Northern Territory am Mittwoch mit. Die Leiche wurde in der Gegend um Palmer Valley südlich der Stadt Alice Springs gefunden. Die Identifizierung sei jedoch noch nicht abgeschlossen, heißt es. Weitere Informationen folgen.

Australien: Vermisster irrte tagelang im Outback umher

Update vom 3. Dezember 2019: Vermisstenfall im australischen Outback: Zwei Wochen fehlte von drei Personen jede Spur, nun konnte ein weiterer Überlebender gefunden werden. Doch eine weitere Frau wird noch immer vermisst. 

Höllen-Trip: Frau nach zwei Wochen allein im Outback gerettet - Freunde noch immer vermisst

Ursprungsartikel vom 2. Dezember 2019: Alice Springs - Dienstag, der 19. November. Im australischen Alice Springs, einer Stadt mitten im roten Zentrum des Kontinents, entscheidet sich Tamra McBeath-Riley, mit ihren Freunden Phu Tran und Claire Hockridge einen Ausflug ins Outback zu machen. Sie nehmen nur einige wenige Vorräte mit - schließlich wollen sie auch nur ein paar Stunden unterwegs sein.

Australien: Drei Freunde vermisst im Outback: Das Auto blieb in einem Flussbett stecken

Das Unglück beginnt, als ihr Auto im Flussbett des Finke River stecken bleibt. Etwa drei Tage lang hätten sie versucht, den Wagen zu befreien, erzählte McBeath-Riley jetzt dem australischen Sender ABC. Tagsüber hätten sie sich im Sand unter dem Auto eingegraben, um der Hitze zu entkommen, nachts im Auto geschlafen. 

Schließlich geben sie den Wagen auf - allerdings nicht, ohne eine Notiz zu hinterlassen über die Richtung, die sie einschlagen wollen. 1,5 Kilometer westlich finden sie eine Stelle mit trinkbarem Wasser. „Es war noch immer ziemlich dreckig, nicht gerade hygienisch, aber es hat sie am Leben gehalten“, erklärte die Polizei Superintendentin Pauline Vicary. Sie hatte die Suche nach dem Trio in Gang gesetzt, nachdem eine Woche nach ihrem Verschwinden noch immer kein Lebenszeichen aufgetaucht war.

Australien: Während ihre Freunde weiterzogen, blieb Tamra McBeath-Riley zurück

Zu diesem Zeitpunkt hatten die drei Freunde sich geteilt: Phu Tran und Claire Hockridge machten sich mit einem GPS-Gerät bewaffnet auf den etwa 20 Kilometer langen Weg zum nächsten High Way, um Hilfe zu verständigen. Tamra McBeath-Riley blieb mit ihrer Hündin Raya zurück, die die lange Reise vermutlich nicht überlebt hätte. 

Tamra McBeath-Riley und ihr Hund Raya  (Quelle: Nothern Territory Police)

Als sie nach zwölf Tagen schließlich von einem Helikopter lokalisiert und gerettet wurde, nahm sie natürlich an, ihre beiden Freunde hätten den Standort durchgegeben. Doch stattdessen hatte der Zettel in ihrem Wagen den entscheidenden Hinweis gegeben. Die beiden Gefährten der 52-Jährigen bleiben verschollen: „Ich bin zu Tode besorgt um sie“, sagte die Frau nach ihrer Rettung. 

Polizistin Vicary erklärte unterdessen, die Suche nach den beiden Vermissten erfolge zu Fuß und weiterhin per Helikopter.

Australien: Buschfeuer wüten im Südosten des Landes

Unterdessen wüten im Südosten des Landes weiterhin Buschfeuer. Rund um die berühmte Hafenstadt Sydney ist im November sogar der Notstand ausgerufen worden. 

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