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An vielen australischen Stränden wird vor Haien gewarnt.

Zuvor seltsames Schauspiel mit Delfinen

Zwei Meter hoch in die Luft geschleudert: Surfer überlebt Hai-Attacke

Sydney - Mit einer spektakulären Aktion hat sich ein Surfer in Australien vor einem Hai in Sicherheit bringen können. Kurz vor dem Angriff ist er Zeuge eines seltsamen Schauspiels mit Delfinen geworden.

Mit einem kräftigen Tritt hat sich ein Surfer an der Ostküste Australiens erfolgreich gegen eine Hai-Attacke gewehrt. Der 65-Jährige konnte sich mit einer blutenden Bisswunde am Fuß schwimmend retten. Ein junger Surfer brachte ihn schließlich an den Strand nahe Forster, etwa 300 Kilometer nördlich von Sydney, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Sanitäter hätten ihn versorgt und dann per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Der Mann sei in stabilem Zustand.

Der Surfer wurde von einem etwa zwei Meter langen weißen Hai angegriffen.

Der Angriff des etwa zwei Meter langen weißen Hais wird als dramatisch beschrieben. Der Sohn des 65 Jahre alten, erfahrenen Wellenreiters sagte der Zeitung The Daily Telegraph, sein Vater und dessen Freund seien kurz vor der Hai-Attacke zunächst von etwa zehn Delfinen umringt worden. Es habe den Anschein gehabt, als ob die Tiere die beiden Surfer aus dem Wasser hinausgeleiten wollten.

Surfer befreit sich mit einem heftigen Tritt

Kurz darauf sei der Hai aufgetaucht und habe sich mit voller Wucht auf das Surfboard des Mannes geworfen. Sein Vater sei zwei Meter hoch in die Luft geschleudert worden, erzählte der Sohn weiter. Mit einem kräftigen Biss zerteilte das Tier den Schilderungen zufolge schließlich das Surfbett und stürzte sich auf sein Opfer. Der Mann konnte sich mit einem heftigen Tritt befreien und davon schwimmen. Die Behörden schlossen den Strand bei Forster.

Erst am Dienstag war ein 73-Jähriger im australischen Queenscliff von einem Hai in den Arm gebissen worden. An der Küste vor Ballina etwa 500 Kilometer nördlich von Sydney sind vor zwei Wochen nach mehreren Hai-Attacken spezielle Netze gespannt worden, die die Tiere mit akustischen Signalen abschrecken sollen.

dpa

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