Am Hafen in Hamburg wird das Auto geborgen, das zuvor mit vier Insassen von der Niederbaumbrücke in die Elbe gestürzt war. Foto: Bodo Marks
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Am Hafen in Hamburg wird das Auto geborgen, das zuvor mit vier Insassen von der Niederbaumbrücke in die Elbe gestürzt war. Foto: Bodo Marks
Taucher bereiten an der Niederbaumbrücke die Bergungsarbeiten des Autos vor. Foto: Bodo Marks
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Taucher bereiten an der Niederbaumbrücke die Bergungsarbeiten des Autos vor. Foto: Bodo Marks
Bei dem Unfall ist ein Mann ums Leben gekommen. Foto: Bodo Marks
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Bei dem Unfall ist ein Mann ums Leben gekommen. Foto: Bodo Marks
Drei Insassen konnten sich selbst aus dem Auto befreien. Foto: Bodo Marks
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Drei Insassen konnten sich selbst aus dem Auto befreien. Foto: Bodo Marks
Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden. Foto: Bodo Marks
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Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden. Foto: Bodo Marks

Brüstungswand durchbrochen

Auto stürzt in Hamburg in die Elbe: 20-Jähriger tot

Ein Auto mit vier jungen Männern stürzt in Hamburg in der Nähe der Elbphilharmonie von einer Brücke ins eiskalte Wasser. Ein 20-Jähriger stirbt. Glätte könnte bei dem Unfall eine Rolle gespielt haben.

Hamburg (dpa) - Ein Auto mit vier jungen Männern ist in Hamburg von einer Brücke in der Nähe der Elbphilharmonie in die eiskalte Elbe gestürzt. Der 20 Jahre alte Beifahrer kam bei dem Unfall am frühen Morgen ums Leben, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

Die anderen drei Insassen im Alter von 18, 19 und 20 Jahren wurden mit Unterkühlungen in ein Krankenhaus gebracht. Der 19-Jährige erlitt zudem ein Platzwunde am Kopf.

Die Männer waren den Angaben zufolge mit dem Wagen gegen 4.36 Uhr in Richtung Hafencity gefahren. Als der 20 Jahre alte Fahrer nach rechts abbiegen wollte, kam der Auto ins Schlingern, wie der Sprecher sagte. Die Straße war zum Zeitpunkt des Unfalls glatt und mit Raureif überzogen. Der Wagen habe das Geländer der Niederbaumbrücke durchbrochen und sei mehrere Meter tief ins Wasser gefallen, hieß es.

Der 20-jährige Fahrer sowie die 18 und 19 Jahre alten jungen Männer auf der Rückbank konnten sich selbst aus dem Wagen retten. Der Beifahrer wurde rund eine halbe Stunde später von vier Tauchern der Feuerwehr aus dem Wrack geborgen. Den Einsatzkräften gelang es nicht, den 20-Jährigen wiederzubeleben. Rechtsmediziner sollten die Leiche des Mannes obduzieren.

Ein Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes war im Einsatz und betreute die drei Verletzten. Das Auto wurde mit einem Kran aus dem Wasser gezogen.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei übernimmt die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache. Der Fahrer habe keinen Alkohol getrunken, sagte der Polizeisprecher: Ein Atemalkoholtest habe einen Wert von 0,0 Promille ergeben.

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