+
Feuerwehrleute stehen am Hamburger Baumwall neben dem Unfallauto. Foto: Markus Scholz

Elf Verletzte

Auto rast am Hamburger Hafen gegen Bus

Ein Auto prallt mit hohem Tempo gegen einen Hamburger Stadtrundfahrt-Bus. Die Feuerwehr muss alle vier schwer verletzten Insassen des Wagens aus dem Wrack schneiden. Im Doppeldeckerbus gibt es mehrere Leichtverletzte.

Hamburg (dpa) - Bei einem heftigen Aufprall eines Wagens auf einen Stadtrundfahrt-Bus am Hamburger Hafen sind am Ostermontag alle vier Autoinsassen schwer verletzt worden. Lebensgefahr bestehe aber nicht, erklärte ein Polizeisprecher. Sieben Menschen im Bus erlitten zudem leichte Verletzungen.

Wie viele Leute insgesamt in dem Doppeldeckerbus saßen, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Die vier Schwerverletzten sind nach Angaben der Feuerwehr etwa Mitte 20; das genaue Alter ist noch unklar. Sie kamen unter anderem mit Verdacht auf Knochenbrüche in Krankenhäuser, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte.

Das Auto soll nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler am frühen Nachmittag mit recht hoher Geschwindigkeit auf den Bus aufgefahren sein. Der Bus stand laut Polizei auf dem rechten Fahrstreifen vor dem U-Bahnhof Baumwall.

Der Fahrer und der Beifahrer des Autos wurden bei der Kollision eingeklemmt, wie der Feuerwehrsprecher sagte. Alle vier Schwerverletzten mussten den Angaben zufolge aus dem Wrack geschnitten werden.

Ein Großaufgebot von Rettungskräften der Feuerwehr Hamburg, des Bundeswehr-Rettungsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes war im Einsatz. Zuvor waren den Angaben zufolge zahlreiche Notrufe bei der Hamburger Feuerwehr eingegangen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die Polizei fährt zu einem ganz normalen Ehestreit, doch schlagartig wird die Lage gefährlich
Frankfurt: Die Polizei fährt zu einem ganz normalen Ehestreit, doch schlagartig wird die Lage gefährlich!
Die Polizei fährt zu einem ganz normalen Ehestreit, doch schlagartig wird die Lage gefährlich
15 Kinder hüpfen in Aufzug herum - Dann geht nichts mehr
Eine Horrorvorstellung, die jeder kennt. 15 Kinder sind in einem überfüllten Aufzug an einer Stadtbahnstation in Bielefeld fast eine Stunde lang steckengeblieben.
15 Kinder hüpfen in Aufzug herum - Dann geht nichts mehr
Leiche von rechtsextremem Hogesa-Mitgründer gefunden
In der Mönchengladbacher Innenstadt wird ein Mitgründer der Hogesa-Bewegung tot gefunden. Rechtsradikale und Hooligans machen im Netz mobil. Dann stellt sich heraus: Der …
Leiche von rechtsextremem Hogesa-Mitgründer gefunden
Traumjob gefällig? Cannabis-Tester in Kanada gesucht
Traumjob gefällig? Nach seiner Stellenanzeige "Cannabis-Liebhaber gesucht" hat ein kanadisches Marketingunternehmen einen wahren Ansturm erlebt.
Traumjob gefällig? Cannabis-Tester in Kanada gesucht

Kommentare