+
Das Auto wird aus der Ruhr gezogen.

19 Beamte springen in die Ruhr 

Auto stürzt in Fluss: Polizisten ziehen Mann aus Wrack

Essen - Bei einer dramatischen Rettung haben Polizisten in Essen einen Autofahrer aus dem Wrack seines in die Ruhr gestürzten Wagens gezogen.

Bei dem Unfall und der Rettung am Pfingstmontag wurden insgesamt zehn Menschen verletzt, darunter auch sechs Polizisten. Der Fahrer des Wagens schwebte in Lebensgefahr. „Er hat sein Leben dem beherzten Einsatz der Kollegen zu verdanken“, sagte Polizeisprecher Ulrich Faßbender der Deutschen Presse-Agentur.

Der Mann hatte unmittelbar vor einer Brücke aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Auto verloren. Er touchierte ein Fahrzeug, prallte gegen eine Gruppe von wartenden Radfahrern auf einer Fußgängerinsel und demolierte einen Ampelmast, bevor sein Auto ein Brückengeländer durchbrach und in die Ruhr stürzte. Einer der beiden Radfahrer wurde schwer, der andere leicht verletzt.

Insgesamt 19 Polizisten, die wegen eines Open-Air-Festivals im Stadtteil Werden waren, und ein Passant sprangen in den Fluss, um den Mann aus dem Wrack zu retten. „Nur durch Tasten und Fühlen ist es ihnen gelungen, den Mann aus dem Auto in zwei Meter Tiefe und im trüben Wasser zu ziehen“, sagte Faßbender. Beim Tauchen wechselten sich die Männer ab. Sechs Beamte wurden dabei verletzt, zwei durch Schnitte und vier durch Unterkühlung. Nähere Angaben zum Autofahrer machte die Polizei zunächst nicht.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mysteriöser Polizeieinsatz im Bundesministerium: Suche nach Unbekanntem
Am Bundesentwicklungsministerium in Berlin haben in der Nacht zum Dienstag etwa 100 Polizisten nach einem Unbekannten gesucht.
Mysteriöser Polizeieinsatz im Bundesministerium: Suche nach Unbekanntem
Entwarnung in Nordkalifornien - Feuer weiter eingedämmt
In Nordkalifornien gewinnt die Feuerwehr die Oberhand gegen zahlreiche Brände. Tausende Anwohner dürfen in die betroffenen Gebiete zurückkehren.
Entwarnung in Nordkalifornien - Feuer weiter eingedämmt
Ex-Hurrikan „Ophelia“: Drei Todesopfer - Sturm zieht weiter nach Schottland
In Irland kostete „Ophelia“ mindestens drei Menschen das Leben. Es herrschte Chaos, Tausende hatten keinen Strom. Am Dienstag soll sich dort die Lage normalisieren. Der …
Ex-Hurrikan „Ophelia“: Drei Todesopfer - Sturm zieht weiter nach Schottland
Geräumtes Hochhaus in Dortmund wohl erst in zwei Jahren bewohnbar
Die Bewohner eines geräumten Hochhauses in Dortmund können nach Einschätzung des Eigentümers frühestens in zwei Jahren in ihre Wohnungen zurückkehren.
Geräumtes Hochhaus in Dortmund wohl erst in zwei Jahren bewohnbar

Kommentare