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Neue Corona-Mutante in Österreich aufgetaucht - Biologe warnt vor „böser Kombination“

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Von: Patrick Mayer

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Corona-Mutation Österreich
Eine Corona-Mutation in Österreich. (Symbolbild) © IMAGO / Panthermedia

In Österreich gelten kaum noch Corona-Regeln. Jetzt wurde im Nachbarland Bayerns und Deutschlands eine neue Corona-Mutante und Omikron-Variante festgestellt. Ein Forscher mahnt.

München/Wien - In Bayerns Landeshauptstadt München steht ab Samstag (17. September) das größte Volksfest der Welt an, das Oktoberfest, das in der Isarmetropole Wiesn genannt wird. Nach drei Jahren pandemiebedingter Pause ist es wieder soweit: O‘zapft is!, heißt es auf der Theresienwiese. Während nicht nur viele Einheimische voller Vorfreude sind, gibt es auch die Mahner - mit Blick auf das Coronavirus.

Corona: Neue Omikron-Variante BJ.1 in Österreich festgestellt

Allen voran Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Der Epidemiologe rät zu Corona-Tests vor der Feierei, manch ein Experte befürchtet sogar , dass die Wiesn ein Superspreader-Event werden könnte. Weil schließlich Gäste aus aller Welt nach München kommen. Auch aus dem benachbarten Österreich.

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Just in der Alpenrepublik wurde nun eine neue Omikron-Variante festgestellt, die ein Mutationsforscher eine „böse Kombination“ nennt. Und das birgt nicht nur für Österreich Risiken, wo keine Quarantäne-Pflicht mehr für Corona-Infizierte gilt. Wer positiv auf das Virus getestet ist, sich aber nicht krank fühlt, darf trotzdem das Haus verlassen.

Omikron-Variante BJ.1: Biologe mahnt mit Blick auf neue Corona-Mutation

Positiv Getestete müssen dennoch eine FFP2-Maske tragen, außer, sie können im Freien einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten. Zwei Meter Corona-Sicherheits-Abstand? Auf dem Münchner Oktoberfest? Unmöglich. „Eine weitere besorgniserregende Unterlinie breitet sich in Indien aus und ist auch in den USA und Europa (Österreich) angekommen: BJ.1“, schreibt der Biologe Ulrich Elling bei Twitter: „Die Zahlen sind immer noch sehr niedrig, aber die neu erworbenen Mutationen sind wirklich eine böse Kombination an kritischen Stellen.“

BJ.1 sei eine BA.2-Sublinie mit 14 zusätzlichen Mutationen im Spike-Protein, erklärt Elling zu dieser Omikron-Variante. Was auffalle: Die neuen Mutationen würden gehäuft an den Stellen für Rezeptorbindung und Antikörperbindung auftreten, erklärt er: „Dieses Mutationspaket macht eine weitere signifikante Immunevasion sehr wahrscheinlich.“ Heißt: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Corona-Mutation dem Immunsystem entziehen kann, ist höher als bei bisherigen Varianten. (pm)

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