Baby Amy: 14 Jahre Haft für den Täter

Bielefeld - Der Fall Amy ist grauenhaft. Dem 25-jährigen Täter wurde schwerer Missbrauch und Mord zur Vertuschung der Tat vorgeworfen. Das Gericht sprach jedoch ein mildes Urteil aus.

Für die Vergewaltigung und den Tod der vier Monate alten Amy aus Herford muss ein 25 Jahre alter Mann für 14 Jahre ins Gefängnis. Der Mann hatte den Missbrauch des Säuglings gestanden, aber jede Tötungsabsicht abgestritten. Das Landgericht Bielefeld sprach ihn am Freitag des schweren sexuellen Missbrauchs und des Totschlags schuldig. Die Richter folgten damit nicht der Anklage, die dem jungen Mann Mord vorgeworfen und lebenslange Haft gefordert hatte. Der 25-Jährige sollte in der Tatnacht im vergangenen Februar eigentlich auf die kleine Tochter seiner Freundin aufpassen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„El Chapo“ erhält willkommenen Besuch im Gefängnis
Der mexikanische Drogenboss Joaquín „El Chapo“ Guzmán bekam nach langer Zeit im Gefängnis Besuch von seiner Familie. Kann sie ihm in Sachen Haft und Geld helfen?
„El Chapo“ erhält willkommenen Besuch im Gefängnis
Polizei sucht im Fall der zerstückelten Leiche mit Plakaten
Seit Anfang August werden in Hamburg immer wieder Körperteile einer getöteten 48-Jährigen entdeckt. Die Polizei sucht weiter, denn die zerstückelte Leiche ist noch nicht …
Polizei sucht im Fall der zerstückelten Leiche mit Plakaten
Südafrikas Nashorn-Auktion bringt Tierschützer in Rage
Tierschützer laufen Sturm gegen Südafrikas erste legale Auktion von Nashorn seit Jahren. Ihre Sorge: Der Handel könnte dazu führen, dass noch mehr Tiere von Wilderern …
Südafrikas Nashorn-Auktion bringt Tierschützer in Rage
Wie sind diese Seen entstanden? 
Im Salzburger Land haben sich zwei neue Seen in die Landschaft eingegraben. Doch wie kam es dazu?
Wie sind diese Seen entstanden? 

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion